Der Vorfall in Trier erschüttert unsere Stadt zutiefst. Gestern Abend kam es in der Innenstadt zu einem tragischen Polizeieinsatz. Ein Mann mit Messer wurde von Beamten erschossen. Die Bilder der abgesperrten Fußgängerzone werden mich noch lange begleiten.
Die Polizei wurde alarmiert, als ein Mann mit einem Messer durch die belebte Innenstadt lief. Augenzeugen berichteten von bedrohlichen Gesten gegenüber Passanten. Mehrere Streifenwagen rückten sofort aus. Die Beamten forderten den Mann wiederholt auf, das Messer niederzulegen. Als er nicht reagierte und sich bedrohlich näherte, fielen Schüsse. «Die Polizisten sahen sich in einer akuten Gefahrensituation zum Handeln gezwungen», erklärte Polizeisprecher Martin Weber. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Seine Identität bleibt vorerst ungeklärt. Als ich am Ort des Geschehens eintraf, herrschte eine gespenstische Stille. Wo sonst Leben pulsiert, standen nun Polizeiabsperrungen.
Solche Vorfälle werfen immer Fragen nach dem richtigen Vorgehen auf. Hätte es andere Wege gegeben? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen. Trier steht unter Schock, während wir alle versuchen, das Geschehene zu verarbeiten.