Gerade läuft bei vielen das Countdown-Fieber für den Ausbildungsstart. Doch wer noch keinen Vertrag hat, sollte den Kopf nicht hängen lassen. Die Industrie- und Handelskammern im Norden sehen nämlich noch viele offene Türen, besonders im Einzelhandel, Schiffbau oder in der Logistik. Eine spannende Zeit, in der Flexibilität oft der Schlüssel zum Erfolg ist.
Sebastian Grothkopp von der IHK zu Lübeck betont: „Interessenten sollten offen für verschiedene Berufe bleiben.“ Sein Rat? Praktika nutzen und auch Unternehmen direkt ansprechen. Ich erinnere mich an eine Freundin, die kurz vor August noch einen Platz als Veranstaltungskauffrau fand – einfach, weil sie mutig nachgefragt hat. Besonders Zukunftsbranchen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit suchen Nachwuchs. Fachinformatiker oder Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sind gefragt, wie nie.
Auch wenn die Vertragszahlen aktuell etwas niedriger sind, starten rund 6.400 junge Menschen in Schleswig-Holstein bald ihre Lehre. Die Handwerkskammer weist darauf hin, dass der Start oft flexibel ist. Für Unentschlossene bietet ein Freiwilliges Handwerksjahr praktische Einblicke. Es geht also nicht nur um den Traumberuf, sondern darum, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Der richtige Weg zeigt sich oft erst beim Gehen.
- Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg
- Offenheit für verschiedene Berufe zeigen
- Praktika nutzen
- Unternehmen direkt ansprechen
- Interesse an Zukunftsbranchen wie Digitalisierung zeigen
- Ein Freiwilliges Handwerksjahr in Betracht ziehen
| Branche | Karrieremöglichkeiten | Aktuelle Nachfrage |
|---|---|---|
| Einzelhandel | Verkäufer, Verkäuferin | hoch |
| Schiffbau | Schiffbauer, Ingenieure | mittel |
| Logistik | Logistiker, Fachkräfte | hoch |
| Digitalisierung | Fachinformatiker, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement | sehr hoch |
| Nachhaltigkeit | Umwelttechniker, Berater | wachsend |
| Handwerk | Vielzahl von Berufen | stabil |