Sonntag, 2 Aug. 2026
  • Meine Interessen
  • Gespeichert
  • Verlauf
logo
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Köln
  • München
  • Stuttgart
SchriftgrößenanpassungAa
Nachrichten LokalNachrichten Lokal
  • Meine Merkliste
  • Meine Interessen
  • Verlauf
Search
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
Folgen Sie uns
© 2026 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Nachrichten Lokal > Nachrichten > Berlin > Wahlkampf in Berlin: Parteien starten Plakatierungsaktionen
Berlin

Wahlkampf in Berlin: Parteien starten Plakatierungsaktionen

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: August 2, 2026 5:58 p.m.
Julia Becker
Aktie
Aktie

Die Plakate hängen wieder. Seit Mittag des 1. August zieren Tausende Wahlplakate die Laternenmasten in Berlin und markieren den offiziellen Startschuss für die heiße Phase des Wahlkampfs. Am 20. September wählen die Berlinerinnen und Berliner ein neues Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen. Bis dahin prägen die Gesichter von Stefan Evers (CDU), Franziska Giffey (SPD), Bettina Jarasch (Grüne), Elif Eralp (Linke), Kristin Brinker (AfD) und vielen weiteren Kandidatinnen das Stadtbild. Die Botschaften der Parteien buhlen um Aufmerksamkeit in einer Wahl, die so offen wie lange nicht erscheint.

Der Countdown läuft – Regeln und Realität

Offiziell dürfen die Plakate an öffentlichen Straßenlaternen erst sieben Wochen vor der Wahl aufgehängt werden, also genau ab dem 1. August um 12 Uhr. Diese Regelung ist neu. Noch vor kurzem startete die Plakatierungsaktion um Mitternacht. Das Berliner Landesparlament änderte auf Initiative von CDU und SPD noch vor der Sommerpause das Straßengesetz. Der Grund: Ehrenamtliche Helfer sollen nicht mehr im Dunkeln auf Leitern steigen müssen. Die Sicherheit der vielen freiwilligen Wahlkämpferinnen und -kämpfer stand im Vordergrund.

Doch wie so oft klaffen Regel und Wirklichkeit manchmal auseinander. Schon vor dem Stichtag waren vereinzelt Plakate zu sehen. Die SPD räumte gegenüber dem „Tagesspiegel“ ein, dass in Frohnau bereits zwei XXL-Plakate für Reinickendorfer Kandidaten standen. Sie wurden nach Parteiangaben wegen eines Fehlers eines beauftragten Dienstleisters zu früh aufgestellt und umgehend wieder abgebaut. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Lichtenberg hing nach RBB-Informationen bereits am vergangenen Samstag Plakate auf. Dort berief man sich auf eine ältere Genehmigung des Bezirks.

Landeswahlleiter Stephan Bröchler gibt zudem Entwarnung für alle, die schon länger Plakate an Litfaßsäulen oder auf kommerziellen Werbeflächen gesehen haben. Dort gilt die Sonderregelung nicht. Die „heiße Phase“ an den Laternenmasten hat also pünktlich begonnen – und wird die Stadt für sieben Wochen prägen.

Die Materialschlacht: Wer hängt wie viel?

Allein die fünf im bisherigen Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien plus FDP und BSW planen, mit zusammen rund einer Viertelmillion Plakaten um Stimmen zu werben. Es ist eine wahre Materialschlacht:

  • Die SPD will mit etwa 73.000 Plakaten die meisten Laternenmasten schmücken.
  • Die CDU, die ihren Spitzenkandidaten erst Mitte Juli von Kai Wegner auf Stefan Evers wechseln musste, will über 60.000 Plakate aufhängen. Der Druck der Plakate mit dem neuen Gesicht an der Spitze war eine logistische Herausforderung in der kurzen Zeit.
  • Die anderen Parteien folgen mit jeweils zehntausenden Plakaten.
  • Jedes Plakat soll mögliche Wählerinnen und Wähler in der entscheidenden Phase überzeugen.
  • Der Wettbewerb ist intensiv, weil die Umfragen ein extrem knappes Rennen zeigen.
  • Die fünf etablierten Parteien liegen eng beieinander.

Mehr als nur Papier: Der Kampf um die Themen

Während die Plakate das äußere Zeichen des Wahlkampfs sind, geht es im Kern um die inhaltliche Auseinandersetzung. „Jetzt kommt bei allen Berlinerinnen und Berlinern an, dass am 20. September eine Berlinwahl stattfindet“, sagt SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach. „Wir reden jetzt nicht mehr über die Themen auf Bundesebene, sondern über die Herausforderungen, die wir in Berlin haben.“

Damit spricht er einen zentralen Punkt an. Der Berliner Wahlkampf wird oft von bundespolitischen Stimmungen überlagert. Doch die drängendsten Probleme der Stadt sind hausgemacht und verlangen lokale Antworten: der marode und überlastete Öffentliche Nahverkehr (ÖPNV), die anhaltende Wohnungsknappheit und steigende Mieten, die Sanierung der Schulen, die Herausforderungen in der Verwaltung und die Integration neuer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Die Plakate versuchen, diese großen Themen auf prägnante Slogans und Bilder zu reduzieren. Sie zeigen Kandidaten im Gespräch mit Bürgerinnen, vor Berlins Wahrzeichen oder mit entschlossener Miene. Sie werben mit Versprechen zu mehr Sicherheit, bezahlbarem Wohnen, Klimaschutz oder einer effizienteren Verwaltung.

Eine Wahl mit offenem Ausgang

Diese Wahl ist besonders. Die CDU, die 2023 die stärkste Kraft wurde und mit Kai Wegner den Regierenden Bürgermeister stellt, musste nach monatelanger Kritik an Wegner – unter anderem wegen seines Verhaltens während des großen Stromausfalls Anfang des Jahres – die Spitze tauschen. Finanzsenator Stefan Evers übernahm überraschend die Rolle des Spitzenkandidaten. Ob die CDU-Wählerinnen und -Wähler diesem Wechsel folgen, ist eine der großen Fragen.

Auf der anderen Seite kämpfen SPD, Grüne und Linke darum, ob und wie sie nach der bisherigen Koalition weiterregieren können. Die AfD versucht, von der allgemeinen Unzufriedenheit zu profitieren, und das neue Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will sich als kraftvolle Alternative im linken Spektrum etablieren.

In den nächsten sieben Wochen werden diese Debatten auf Podiumsdiskussionen in Stadtteilzentren, in Sozialen Medien und eben an den Laternenmasten geführt. Die Plakate sind der stumme, aber allgegenwärtige Hintergrund für diesen demokratischen Wettstreit.

Was bleibt, wenn die Plakate weg sind?

Am 27. September, eine Woche nach der Wahl, müssen alle Plakate wieder von den Masten verschwunden sein. Übrig bleiben dann die politischen Weichenstellungen für die nächsten Jahre. Die Wahl am 20. September entscheidet, wer Berlin in einer Zeit großer Herausforderungen regieren wird.

Die rund 250.000 Plakate sind dabei mehr als nur Werbung. Sie sind ein sichtbares Symbol für die lebendige Demokratie in der Hauptstadt. Sie zeigen, dass um jede Stimme gerungen wird. Und sie erinnern jeden, der an ihnen vorbeigeht: Deine Stimme zählt. Deine Entscheidung gestaltet mit, wie unsere Stadt in Zukunft aussieht.

Die Wahlkampf-Uhr tickt. Die Gesichter an den Laternen lächeln, blicken entschlossen oder wirken vertrauenserweckend. Es liegt nun an den Berlinerinnen und Berlinern, hinter die Fassaden aus Papier zu blicken und zu entscheiden, wem sie die Verantwortung für ihre Stadt anvertrauen wollen.

Partei Geplante Plakate
SPD 73.000
CDU 60.000
Grüne ca. 40.000
Linke ca. 40.000
AfD ca. 30.000
FDP ca. 30.000
BSW ca. 15.000
Diesen Artikel teilen
E-Mail Link kopieren Drucken
VonJulia Becker
Folgen:
Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
Vorheriger Artikel Neue günstige Wohnungen in Berlin-Spandau am Wasser
Nächster Artikel Berlin’s Growing EV Charging Network: Challenges and Prospects
Einen Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine verlässliche Quelle für präzise und zeitnahe Informationen!

Unser Anspruch auf Genauigkeit, Unabhängigkeit und aktuelle Berichterstattung hat uns das Vertrauen eines breiten Publikums eingebracht. Bleiben Sie stets informiert – mit Echtzeit-Updates zu den wichtigsten Ereignissen und Trends.
FacebookGefällt mir
XFolgen
InstagramFolgen
LinkedInFolgen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Chialo CDU Kulturförderung Berlin Affäre um Geldverteilung

Von
Julia Becker
Berlin

Benedict Hollerbach Wechsel Mainz 05: Union Berlin verliert Talent

Von
Julia Becker
Berlin

Massenschlägerei Berlin Spielplatz 2024: Kinderstreit eskaliert

Von
Julia Becker

Jugendgewalt Berlin 2024: Polizei warnt vor Gewaltzunahme bei Jugendlichen

Von
Julia Becker
logo
Facebook Twitter Instagram

Über uns


Deine Stadt, Deine Geschichten: Deine direkte Verbindung zu lokalen Schlagzeilen und aktuellen Ereignissen. Bleib informiert mit unserer Echtzeit-Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Lifestyle und mehr. Deine verlässliche Quelle für Nachrichten aus deiner Region – rund um die Uhr.

Weitere Kategorien
  • Essen & Trinken
  • Stil
  • Kultur
  • Lifestyle
Nützliche Links
  • Über uns
  • Kontakt
  • Werben Sie mit uns
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungsbedingungen

© 2025 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.