Der Transferpoker um Kölns Youngster Said El Mala ist beendet. Borussia Dortmund zieht seine Ante aus dem Spiel, wie Geschäftsführer Lars Ricken gegenüber der Funke-Mediengruppe klarstellte. Damit endet wochenlanges Hin und Her um den 19-jährigen Stürmer, der in seiner ersten Bundesliga-Saison gleich 13 Tore erzielte.
„Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, so Ricken. Die Gespräche mit dem 1. FC Köln seien gescheitert. Der BVB habe sein letztes Angebot, das Medienberichten zufolge inklusive Boni bei rund 50 Millionen Euro lag, auf den Tisch gelegt. Die Geißböcke, die stets mindestens diese Summe forderten und einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel in der Hand halten, lehnten ab. „Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten“, bekräftigte Ricken. Aus der Ferne beobachtet man im Stadion, wie sehr diese Verhandlungen die Gemüter bewegt haben – bei beiden Fanlagern.
Die Entscheidung zeigt die neue Transferhärte des BVB. Man geht nicht über ein selbst gesetztes Limit, selbst bei einem großen Talent. Für Köln ist es ein sportlicher und finanzieller Erfolg, ihren Leistungsträger zu halten. Für El Mala, dem auch Premier-League-Clubs nachsagen, geht die Entwicklung im vertrauten Umfeld erstmal weiter. Der BVB muss nun andere Wege finden, um seine Offensive zu verstärken. Der Poker ist vorbei, das nächste Spiel der Saisonvorbereitung beginnt.
- Kölner Spielerprofil
- 19 Jahre alt
- Position: Stürmer
- Bisherige Leistung: 13 Tore in der Bundesliga
- Vertrag bis 2030
- Transferangebot von Dortmund abgelehnt
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Spielername | Said El Mala |
| Alter | 19 Jahre |
| Bundesliga Tore | 13 |
| Vertrag | Bis 2030 |
| Letztes Angebot | Rund 50 Millionen Euro |
| Transferstatus | Gehalten von 1. FC Köln |