Eintracht Frankfurts Fußballerinnen stehen am Samstag im Stadion am Brentanobad bereit. Der erste Pfiff der neuen Bundesliga-Saison ertönt. Gegenüber: der 1. FC Köln. Für Mittelfeldspielerin Erëleta Memeti ist dieser Moment mehr als nur ein Spielauftakt. Es ist der Startschuss in eine Saison voller Ambitionen und der Beweis, dass ihr Team trotz eines erneuten Umbruchs geschlossen und kampfbereit ist.
«Gut, dass es endlich losgeht,» sagt die 27-Jährige mit dem charakteristischen Strahlen im Gesicht. Die Vorfreude in ihren Worten ist greifbar. Dabei hat die Saison für die Eintracht bereits vor zwei Wochen im Europapokal begonnen. Zwei Siege in der Champions-League-Qualifikation waren ein wichtiges erstes Statement. «Diese Pflichtspiele haben uns geholfen,» analysiert Memeti im Gespräch. «Wir sind zu einem guten Team geworden.» Sie betont, dass sich der Kader im Ernstfall als «gut aufgestellt» erwiesen habe, trotz der vielen personellen Wechsel im Sommer.
Tatsächlich blickt Frankfurt auf einen weiteren Transfer-Sommer mit vielen Neuzugängen und Abgängen. Für viele Vereine bedeutet dies Unsicherheit und eine lange Findungsphase. Nicht so für Memeti und ihre Mitspielerinnen. «Wir haben intensiv trainiert und sind als Mannschaft zusammengewachsen,» stellt sie klar. Diese interne Gewissheit ist die Grundlage für den Optimismus, mit dem die Hessinnen in die Saison starten. Das offizielle Saisonziel mag noch nicht verkündet sein, aber der Anspruch ist klar: Mindestens die Champions-League-Plätze, also Rang drei oder besser, wollen sie verteidigen.
Doch der Blick geht noch weiter. Das große Ziel liegt in Europa. In der entscheidenden Qualifikationsrunde Ende August wartet der französische Top-Klub Paris Saint-Germain. Ein Mammut-Projekt. Memeti blickt mit gesundem Respekt, aber ohne Furcht darauf: «Man tritt solchen Vereinen gerne auf die Füße, wir haben ein gesundes Selbstbewusstsein.» Die Prioritäten sind dabei aber eindeutig gesetzt. «Erstmal nehmen wir Köln in den Fokus,» sagt sie und unterstreicht damit die professionelle Herangehensweise des Teams. Ein Spiel nach dem anderen.
- Erster Pfiff der neuen Bundesliga-Saison
- Gegner: 1. FC Köln
- Intensives Training
- Anspruch: Champions-League-Plätze verteidigen
- Großes Ziel: Paris Saint-Germain
- Erster Schritt auf dem Weg zu einer aufregenden Saison
Der Auftakt gegen Köln ist damit nicht nur ein Punktspiel. Es ist die erste Bewährungsprobe der neuen Einheit unter Trainer Niko Arnautis. Es geht darum, den in der Quali gezeigten Teamgeist und Spielwitz auch vor heimischer Kulisse im Brentanobad abzurufen. Für die Fans ist es die erste Gelegenheit, die neue Mannschaft live zu erleben und zu unterstützen. Für Memeti und ihre Kolleginnen ist es der erste Schritt auf einem Weg, der in eine «aufregende Saison» führen soll – mit Höhenflügen in der Liga und dem Traum von den europäischen Königsklassen.
Alles beginnt am Samstag um 12 Uhr. Wenn der Ball rollt, wird sich zeigen, ob der Frühoptimismus der Frankfurterinnen trägt. Die Zuversicht von Erëleta Memeti und ihrer Mannschaft klingt auf jeden Fall überzeugend.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Spieltag | Samstag |
| Gegner | 1. FC Köln |
| Standort | Stadion am Brentanobad |
| Trainingsvorbereitung | Intensiv |
| Saisonziel | Mindestens Platz drei |
| Besonderes Ziel | Gegner in Qualifikation: PSG |