Am Ende der Berliner und Brandenburger Sommerferien steht für viele Tausende Familien die Rückreise an. Gleichzeitig brechen Reisende aus Süd- und Westdeutschland zu ihrem Urlaub auf. Der ADAC warnt deshalb für das Wochenende vom 21. bis 23. August vor einem erheblichen Verkehrschaos auf den Autobahnen rund um die Hauptstadt. Besonders betroffen sind der Berliner Ring, die A10, sowie die Zubringer aus Norden und Osten, die A11, A12, A13 und A24.
Die meisten Staus erwartet der Automobilclub am Freitagnachmittag, wenn der Berufsverkehr auf die Rückreisenden trifft, sowie am Samstagvormittag und am Sonntagnachmittag. Wer flexibel ist, sollte alternative Routen prüfen oder seinen Reisetag verschieben. Zusätzlich zum üblichen Ferienverkehr kommt dieses Wochenende noch ein ungewöhnlicher Faktor hinzu: Wegen Niedrigwassers in vielen Flüssen werden mehr Güter auf der Straße transportiert. Fast alle Bundesländer haben deshalb das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen vorübergehend ausgesetzt. Das bedeutet deutlich mehr Lastwagen auf den Autobahnen, auch an den Wochenendtagen.
Für Reisende, die aus den Niederlanden zurückkommen, gibt es eine weitere Hürde. Die Autobahn A12 zwischen Utrecht und Arnheim ist von Freitagabend bis Montagfrüh wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Der ADAC rät, mindestens eine Stunde mehr Fahrtzeit einzuplanen. Auch in Österreich, der Schweiz und Italien, etwa auf der Brennerroute oder am Gotthard, wird mit dichtem Verkehr und Staus gerechnet.
Die Kombination aus Ferienende, erhöhtem Lkw-Aufkommen und zahlreichen Baustellen im gesamten Bundesgebiet verspricht ein anstrengendes Reise-Wochenende. Der Rat der Experten lautet:
- Geduld mitbringen
- Ausreichend Pausen einplanen
- Verkehrsmeldungen im Radio oder per App im Blick behalten
- Alternative Routen prüfen
- Reisetag verschieben
- Zusätzliche Fahrzeit einplanen
| Tag | Geschätzte Stauzeiten |
|---|---|
| Freitag | Nachmittag |
| Samstag | Vormittag |
| Sonntag | Nachmittag |