Beim Pokalspiel im ausverkauften Millerntor-Stadion lag die ganze Spannung in einer Frage: Würde er es tun? Niclas Füllkrug stand zum Bremer Pflichtspielauftakt nach seiner Rückkehr sofort in der Startelf. Nach 53 Minuten war der Moment da. Ein souveräner Elfmeter, verwandelt in die linke untere Ecke, machte aus der Rückkehr ein gelungenes Comeback. Für Füllkrug war es der erste Treffer im Werder-Trikot seit über einem Jahr.
Trainer Daniel Thioune setzte ein klares Zeichen des Vertrauens, indem er den Routinier von Beginn an spielen ließ. „Es ist ein besonderes Gefühl, wieder hier zu sein und gleich zu treffen“, sagte Füllkrug nach dem Spiel. Die erste Halbzeit verlief noch etwas eingerostet, doch der Strafstoß brachte die erlösende Sicherheit. Auf den Rängen spürte man sofort, welche emotionale Bedeutung dieser Treffer für Spieler und Fans hatte. Es war mehr als nur das 2:0 – es war eine Ankunft.
Der frühe Führungstreffer von Jens Stage und das dritte Tor durch Ludovit Reis untermalten die klare Überlegenheit. Für die tapferen Lüneburger, die mit vier ehemaligen HSV-Profis antraten, war die Pokalreise dennoch eine respektable Leistung. Füllkrugs Arbeit war nach gut einer Stunde und Standing Ovations getan, Cedric Itten kam für ihn.
Dieser Treffer ist ein wichtiges psychologisches Signal für Werder und Füllkrug selbst. Der Sturm soll in dieser Saison wieder eine Waffe werden. Die eigentliche Bewährungsprobe folgt nun in der Liga. Bei seinem Heimatverein hat der Nationalspieler den perfekten ersten Schritt gemacht. Der Pflichtauftakt ist mit Bravour gemeistert, die Basis für die Bundesliga gelegt. Die Rückkehr des Torjägers fühlt sich schon jetzt richtig an.
- Niclas Füllkrug traf nach seiner Rückkehr
- Souveräner Elfmeter in die linke untere Ecke
- Erster Treffer im Werder-Trikot seit über einem Jahr
- Trainer setzte ein klares Zeichen des Vertrauens
- Emotionale Bedeutung für Spieler und Fans
- Pokalreise der Lüneburger als respektable Leistung
| Spieler | Tor | Minute |
|---|---|---|
| Niclas Füllkrug | Elfmeter | 53 |
| Jens Stage | Früher Führungstreffer | XX |
| Ludovit Reis | Drittes Tor | XX |