Man sieht sie so oft fliegen. Dann aber bleibt Malaika Mihambo diesmal auf dem Boden. Das Bild aus Kattowitz ging direkt ins Herz: die Olympiasiegerin, die sich schmerzverzerrt am Oberschenkel festhält. Ihre Saison ist abrupt zu Ende. „Wir müssen jetzt erstmal abwarten und schauen, wie schlimm es ist,“ sagt sie selbst. Das kommt hart. Gerade nach der EM, wo nur sechs Zentimeter zum Gold fehlten.
Ihr erster Versuch nach Birmingham war mit 6,60 Metern noch nicht ihr Springen. Im fünften dann der Riss. Jetzt fallen Berlin, Brüssel, Budapest aus. Für uns Zuschauer ist das ein Verlust. Ihre Eleganz in der Luft ist pure Leichtathletik. Eine Kollegin sagte mir mal: „Malaikas Sprung ist wie ein Satz Gedicht – jedes Mal anders, jedes Mal perfekt.“ Ich verstehe, was sie meint. Bei ihr wirkt alles leicht, bis sich die Realität in Form einer Muskelverletzung in den Weg wirft.
Das Timing ist bitter. Doch bei Mihambo denkt man sofort an das Comeback. Peking 2025, dann LA 2028. Ihr Karrierebogen ist noch lange nicht zu Ende. Solche Rückschläge gehören zur Geschichte jeder großen Sportlerin. Sie schreibt jetzt einfach ein neues, ungeplantes Kapitel der Geduld. Ihr Lächeln werden wir bald wieder sehen. Davon bin ich überzeugt.
- Olympiasiegerin
- Eleganz in der Luft
- Muskelverletzung
- Comeback in Peking 2025
- Rückschläge gehören dazu
- Neues Kapitel der Geduld
| Event | Jahr | Ort |
|---|---|---|
| EM | 2023 | Kattowitz |
| Peking | 2025 | Peking |
| LA | 2028 | Los Angeles |