Manchmal braucht es einen Paukenschlag, um die eigene Flamme wieder zu entfachen. Als Kentin Mahé überraschend Gummersbach verließ, stand er kurzzeitig ohne Verein da. Jetzt strahlt der Routinier bei den Rhein-Neckar Löwen wieder. „Ich möchte vor allem wieder das Feuer in mir selbst entfachen“, sagt der 35-Jährige im SPORT1-Gespräch. In Gummersbach fürchtete er einen „langsamen Tod“, also das allmähliche Verschwinden aus dem Fokus. Die Anfrage aus Mannheim kam da wie ein Befreiungsschlag.
Die Integration verlief reibungslos. „Die Mannschaft hat mich hervorragend aufgenommen“, so Mahé. Die familiäre Logistik – knapp drei Stunden zwischen den Städten – meistert er bisher gut. Sein Antrieb ist klar: Er will zeigen, was noch in ihm steckt. Die Bundesliga sieht er so stark wie nie. „Am SC Magdeburg führt aktuell kein Weg vorbei“, sagt er zum Titelfavoriten. Dahinter sei vieles offen.
Sein persönliches Ziel ist bescheiden und zugleich ambitioniert: Wieder Freude finden. Nach turbulenten Wochen strahlt er jetzt die Ruhe eines Mannes aus, der genau dort angekommen ist, wo er hingehört. Manchmal muss man alles auf eine Karte setzen, um sich selbst wiederzufinden.
- Kentin Mahé verlässt Gummersbach
- Neu bei den Rhein-Neckar Löwen
- Integration verlief reibungslos
- Antrieb: Zeigen, was in ihm steckt
- Bundesliga als stark eingeschätzt
- Persönliches Ziel: Freude finden
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Vorheriger Verein | Gummersbach |
| Neuer Verein | Rhein-Neckar Löwen |
| Alter | 35 Jahre |
| Reisezeit | 3 Stunden |
| Titelfavorit | SC Magdeburg |
| Persönliches Ziel | Wieder Freude finden |