Manchmal vergisst man, wie brutal die Pokal-Erste Runde sein kann. Da trifft ein Bundesligist auf einen Drittligisten, wo die Klassenzugehörigkeit alles sein sollte und doch nichts bedeutet. Die Fortuna zeigte anfangs Mut, doch am Ende siegte die Routine. Lucas Höler, frischgebackener Papa, traf zum wichtigen 1:0. Sein Fehlen in der Conference League war für den SC die bessere Investition.
Fortuna-Keeper Louis Lord hielt sein Team lange im Spiel. «Wir haben uns nicht unterkriegen lassen», war nach dem Spiel zu hören. In der stärksten Phase der Düsseldorfer machte Freiburg dann doch die Klasse klar. Zwei Tore binnen vier Minuten – da hilft auch der späte Anschlusstrecker durch Ex-Freiburger Fabian Schleusener nichts mehr.
Ich erinnere mich an ähnliche Pokalnächte: Die Hoffnung der Underdogs, die kalte Effizienz der Favoriten. Der Pokal hat seine eigene Dramaturgie. Für Freiburg ist es ein souveräner Pflichtsieg. Für Düsseldorf bleibt nach dem bitteren Saisonstart vielleicht immerhin das gute Gefühl, gegen einen Bundesligisten lange mithalten zu können. Doch Moral allein zählt in dieser Runde nicht.
- Mut der Underdogs
- Effizienz der Favoriten
- Erste Runde Überraschungen
- Routinemäßige Siege
- Emotionale Pokalnächte
- Wichtige Tore in entscheidenden Momenten
| Team | Ergebnis | Torschütze |
|---|---|---|
| SC Freiburg | 1:0 | Lucas Höler |
| Fortuna Düsseldorf | 1:2 | Fabian Schleusener |