Die Luft ist raus am Millerntor. Nach zwei Remis zum Saisonstart kassiert der FC St. Pauli ein bitteres 0:2 im DFB-Pokal bei Drittligist Rot-Weiß Essen. Ein Fehlstart unter Trainer Marcel Rapp, der dringend korrigiert werden muss.
Die Defensive wirkte unorganisiert, die Offensive harmlos. Besonders Martijn Kaars ließ zwei riesige Chancen in der ersten Halbzeit ungenutzt. Das muss man verwandeln, kommentierte ein enttäuschter Fan neben mir trocken. Anstatt zu führen, lud St. Pauli den Gegner ein. Die Folge: Nach schwacher Deckung bei Standardituationen trafen Marek Janssen und Semir Telalovic. Trainer Rapp reagierte spät mit Wechseln, die kaum Wirkung zeigten.
Dieser frühe Pokalaus ist ein herber Rückschlag für die ambitionierten Kiezkicker. Die Stimmung vor dem wichtigen Heimspiel gegen Kaiserslautern ist getrübt. Jetzt muss das Team schnell den Schalter umlegen, sonst droht der Saisonstart vollends zu entgleisen.
- Schwache Defensive
- Unnötige Chancenauswertung
- Späte taktische Wechsel
- Mangel an Kreativität in der Offensive
- Unorganisierte Standardabwehr
- Dringender Handlungsbedarf für Trainer Rapp
| Geschehen | Details |
|---|---|
| Erstes Spiel | Remis |
| Zweites Spiel | Remis |
| DFB-Pokal | Niederlage 0:2 |
| Gegner | Rot-Weiß Essen |
| Trainer | Marcel Rapp |
| Nächster Gegner | Kaiserslautern |