Die Arena brummte noch vom hoffnungsvollen Start der Fortuna, doch schon nach 18 Minuten schrieb Lucas Höler die erste entscheidende Fußball-Geschichte des Abends. Der Werderener, frischgebackener Vater, schob die Flanke von Osterhage zum 1:0 ein – eine kalte Dusche für 27.616 lautstarke Heimfans. „Es war ein besonderes Gefühl, nach der Geburt meines Kindes so zurückzukommen“, sagte Höler später. Freiburgs Führung war der Startschuss für eine typische, effiziente Leistung des Sport-Clubs.
Auch wenn Fortuna-Keeper Louis Lord mit starken Paraden gegen Suzuki und Höler sein Team im Rennen hielt, fehlte den Drittligisten die letzte Konsequenz. Eine klare Handspiel-Entscheidung gegen Freiburgs Backhaus wurde übersehen, ein gefährliches Foul im eigenen Strafraum nicht gegeben. „Solche Momente können Spiele drehen“, analysierte Trainer Julian Schuster nüchtern. Von der Tribüne aus war die wachsende Frustration der Düsseldorfer deutlich spürbar – jede vergebene Chance schien die Kraft zu rauben.
Nach der Pause kämpfte Fortuna mutig, doch in der 71. Minute zerriss Freiburg den hartnäckigen Widerstand. Matanovic traf zum 2:0, kurz darauf köpfte Kübler nach einem perfekten Grifo-Flankenball zum 3:0. Selbst Schleuseners schöner Anschlusstrechter, ein emotionaler Moment für den Ex-Freiburger, konnte die Wende nicht einleiten. Stattdessen vollendeten Makengo und Matanovic das 5:1. Für Düsseldorf bedeutet das Aus einen herben Rückschlag im turbulenten Saisonstart. Freiburg hingegen marschiert mit neuem Selbstvertrauen in die nächste Runde – der Pokal bleibt für sie ein sehr ernstes Spiel.
- Lucas Höler schoss das erste Tor
- Louis Lord hielt sein Team im Rennen
- Trainer Julian Schuster analysierte das Spiel
- Matanovic erzielte das zweite Tor
- Kübler köpfte zum 3:0
- Schleusener erzielte den Anschlusstreffer
| Mannschaft | Tore |
|---|---|
| Freiburg | 5 |
| Fortuna Düsseldorf | 1 |