Noah Atubolu zeigte in Dortmund, warum Frankfurt ihn holte. Die Adler verloren spät mit 0:1, doch ihr Keeper hielt sie lange im Spiel. Mit zwei Weltklasse-Paraden gegen Serhou Guirassy in der ersten halben Stunde verhinderte er eine frühe Führung des BVB. Besonders der Reflex auf den Lupfer in der 17. Minute war spektakulär. Atubolus 94,1% Passgenauigkeit unter Druck war ebenfalls bemerkenswert. Nur gegen den platzierten Schuss von Maximilian Beier hatte er keine Chance.
Coach Adi Hütter lobte die defensive Grundordnung. «Die Einstellung und der Wille waren heute absolut in Ordnung. Wir haben gegen einen starken Gegner sehr diszipliniert verteidigt», sagte er nach dem Spiel. Mittelfeldmotor Noel Aseko war der lebende Beweis dafür. Sein mutiges Dribbling durch die Mitte löste die größte Frankfurter Chance aus. Elias Baum überzeugte überraschend auf der ungewohnten Linksverteidiger-Position mit kämpferischen Duellen. In der Offensive fehlte letztlich die Präzision. Younes Ebnoutalib vergab zwei goldene Möglichkeiten, darunter einen klaren Kopfball in der 36. Minute.
Aus dem Frankfurter Block heraus hörte man die Enttäuschung nach dem Abpfiff. Diese Art von Niederlage tut weh, weil sie vermeidbar schien. Das Team muss jetzt die positive defensive Leistung mitnehmen. Die Chancenverwertung vor dem Heimspiel gegen Leipzig wird das zentrale Trainingsthema sein. Atubolus Leistung gibt Sicherheit. Jetzt muss der Rest des Teams vorne liefern.
- Weltklasse-Paraden
- 94,1% Passgenauigkeit
- Disziplinierte Verteidigung
- Mutiges Dribbling von Noel Aseko
- Kampfstark von Elias Baum
- Vergebene Chancen durch Younes Ebnoutalib
| Name | Leistung | Bemerkungen |
|---|---|---|
| Noah Atubolu | Keeper | Hielt das Team im Spiel mit zwei Paraden |
| Noel Aseko | Mittelfeld | Mutiges Dribbling löste die größte Chance aus |
| Elias Baum | Linksverteidiger | Überzeugte trotz ungewohnter Position |
| Younes Ebnoutalib | Offensive | Vergab zwei klare Chancen |