Die gute Nachricht erreichte die Mannschaft und ihre Fans direkt am Sonntag nach dem Spiel. Für Trainer Marian Wilhelm muss es eine riesige Erleichterung gewesen sein. Seine zwei offensivstarken Spieler, Lucas Wolf und Yannick Tonye, werden nicht lange ausfallen.
Beide mussten im wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den SC Verl vorzeitig vom Platz. Tonye zog sich nach einem Sprint in der 22. Minute eine Oberschenkelproblematik zu. Wolf ging zur Halbzeit in die Kabine und kam nicht zurück.
Die anschließenden Untersuchungen beim Vereinsarzt brachten dann die Entwarnung. Bei keinem der beiden Spieler wurde eine strukturelle Muskelverletzung festgestellt. Das bedeutet, es handelt sich nicht um einen Muskelriss oder eine schwere Zerrung. Sie werden also keine wochenlange Pause einlegen müssen.
Ob sie jedoch schon am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II wieder dabei sein können, ist noch unklar. Das wird die weitere Entwicklung der nächsten Tage zeigen. Der Verein wird die beiden sorgfältig beobachten und nicht zu früh zurück auf den Platz schicken.
Der Ausfall von Wolf und Tonye wäre in dieser Saison besonders schmerzhaft gewesen. Die beiden jungen Spieler erleben eine außergewöhnliche Phase. Der 22-jährige Yannick Tonye ist auf der linken Außenbahn eine feste Größe für Wilhelm geworden. Er erzielte schon wichtige Tore, wie das frühe 1:0 beim 5:2 in Aachen.
Lucas Wolf, 25 Jahre alt, hat sich in dieser Saison zum absoluten Leistungsträger entwickelt. Aus einem defensiveren Mittelfeldspieler wurde unter Trainer Wilhelm ein offensiver Goalgetter. Sein Trainer lobt ihn als kreativen Spieler mit großem technischen Können.
| Spieler | Alter | Tore in den letzten 5 Spielen |
|---|---|---|
| Yannick Tonye | 22 | N/A |
| Lucas Wolf | 25 | 6 |
Die Zahlen unterstreichen das. Wolf gelangen zuletzt sechs Tore in fünf aufeinanderfolgenden Spielen. Zusammen mit David Otto und Niklas Castelle bildet er momentan das vielleicht gefährlichste Angriffstrio der gesamten 3. Liga. Dieses Trio ist ein Hauptgrund dafür, dass Viktoria Köln als Überraschungsmannschaft aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz steht.
Dass der Doppelausfall gegen Verl kaum zu spüren war, ist vielleicht die zweite gute Nachricht. Sie zeigt, wie stark der Kader in dieser Saison aufgestellt ist. Kilian Jakob kam für Tonye ins Spiel und erzielte sogleich das wichtige 3:1. Niklas Jahn ersetzte Wolf in der Offensive und konnte ebenfalls überzeugen.
Trainer Marian Wilhelm betonte genau das nach dem Spiel. Der nahtlose Wechsel sei ein Beweis für die gewachsene Mannschaftstiefe. Es sei extrem wichtig, dass nicht nur die elf Startspieler Leistung bringen, sondern der gesamte Kader. Diese Einstellung trägt die Mannschaft in dieser erfolgreichen Saison.
Für die Fans bedeutet die medizinische Entwarnung vor allem eins. Sie können darauf hoffen, ihre Offensivstars schon bald wieder in Aktion zu sehen. Die Hoffnung ist groß, dass die Verletzungen nur kleine Rückschläge sind. Die gesamte Mannschaft atmet auf und kann sich mit voller Konzentration auf das nächste Spiel vorbereiten. Die Saison ist noch lang und jedes gesunde Talent wird gebraucht, um die starke Position in der Liga zu halten.
- Trainer Marian Wilhelm atmet auf
- Wolf und Tonye werden nicht lange ausfallen
- Wichtiger 3:1-Heimsieg gegen den SC Verl
- Keine strukturelle Muskelverletzung festgestellt
- Wolf mit sechs Toren in fünf Spielen
- Jakob und Jahn überzeugen im Spiel