Die bekannte Hamburger U-Bahnlinie U3 erhält einen umfangreichen Renovierungsschub. Zwischen dem 2. und dem 27. November rollen an den Wochentagen keine Züge zwischen den Stationen Berliner Tor und Barmbek. Diese mehrwöchige Sperrung ist für tägliche Pendler und Besucher eine große Umstellung. Doch die Hochbahn hat dafür gute Gründe und stellt umfassende Alternativen bereit.
Grund für die Sperrung sind dringend notwendige Bauarbeiten an den Gleisen. Über 1300 alte Holzschwellen werden auf diesem Abschnitt durch moderne Kunststoffschwellen ausgetauscht. Zudem erneuern Arbeiter etwa 650 Meter der Stromschiene. Diese Maßnahmen sind Teil der laufenden Modernisierung der Hamburger U-Bahn-Infrastruktur. Die U3 gehört zu den ältesten Strecken der Stadt. Große Teile ihrer Trasse sind über 120 Jahre alt. Die aktuellen Arbeiten sollen die Strecke für die kommenden Jahrzehnte fit machen.
Die Sperrung gilt von Montagmorgen mit Betriebsbeginn bis Freitagnacht um 1 Uhr. An den Wochenenden fährt die U3 dagegen ganz normal. Die Hochbahn hat diesen Zeitplan bewusst gewählt. So bleibt die U3 an Samstagen und Sonntagen als wichtige Verbindung verfügbar. Das ist besonders wichtig, weil in diesem Zeitraum auch umfangreiche Arbeiten an der S-Bahn geplant sind.
Für Ihre tägliche Fahrt haben Sie während der Sperrung mehrere Möglichkeiten. Die einfachste Alternative ist die S-Bahnlinie S1. Sie können zwischen den Stationen Barmbek und Berliner Tor auf die S1 umsteigen. Diese Verbindung bietet Ihnen eine schnelle und direkte Alternative. Zusätzlich richtet die Hochbahn einen speziellen Ersatzbusverkehr ein. Diese Busse fahren die Strecke zwischen den gesperrten U-Bahn-Stationen ab. Bitte planen Sie für diese Busfahrt etwas mehr Zeit ein als für die U-Bahn.
Achtung, es gibt eine wichtige Änderung für die letzte Sperrwoche vom 20. bis 27. November. In dieser Zeit können die Ersatzbusse aufgrund von Straßenbauarbeiten nicht direkt am U-Bahnhof Berliner Tor halten. Sie fahren stattdessen bis zur Station Burgstraße weiter. Von dort aus können Sie mit den Linien U2 oder U4 zurück zur Station Berliner Tor fahren. Eine andere Möglichkeit ist der Umstieg an der Station Lübecker Straße auf die U1. So erreichen Sie die Innenstadt.
Für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen gibt es eine weitere wichtige Information. Der Aufzug an der U-Bahnstation Hamburger Straße ist während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Hochbahn empfiehlt als Alternative die Buslinie 261. Sie verbindet die Stationen Barmbek und Hamburger Straße. Am Wochenende steht zudem ein besonderer Ruf-Taxiservice für Sie bereit.
- U-Bahnlinie U3 betroffen
- Bauarbeiten an Gleisen
- Ersetzung von Holz- durch Kunststoffschwellen
- Erneuerung von 650 Metern Stromschiene
- Ersatzbusverkehr eingerichtet
- Besondere Ruf-Taxis für Mobilitätseingeschränkte
Die beste Vorbereitung für Ihre Fahrten während der Bauzeit ist die hvv-App oder die Website hvv.de. Dort können Sie Ihre individuelle Verbindung mit allen Umstiegen und den Ersatzbussen planen. Die App zeigt Ihnen in Echtzeit die aktuellen Fahrzeiten und mögliche Verspätungen an.
Solche Sperrungen sind zwar lästig, aber sie sind ein Zeichen für Investitionen in die Zukunft. Nach der Renovierung wird die U3 auf diesem Abschnitt wieder zuverlässiger und leiser fahren. Die fast dreiwöchige Sperrung im Herbst folgt auf eine weitere Bauphase im Oktober zwischen St. Pauli und Rathaus. Die Hochbahn nutzt die Zeit intensiv, um das marode Streckennetz der älteren Linien grundlegend zu erneuern. Das Ergebnis werden bessere Fahrten für alle Hamburgerinnen und Hamburger sein. Planen Sie also Ihre Wege in den kommenden Wochen mit etwas mehr Vorlauf. Nutzen Sie die Alternativen und informieren Sie sich vor Fahrtantritt. So kommen Sie trotz der Bauarbeiten sicher und pünktlich ans Ziel.
| Datum | Aktivität |
|---|---|
| 2. Nov – 27. Nov | Sperrung zwischen Berliner Tor und Barmbek |
| 20. Nov – 27. Nov | Ersatzbusse halten nicht am Berliner Tor |
| Wochenenden | Normale U3-Verbindung |
| Voraussichtliche Dauer | 3 Wochen |
| Aufzug gesperrt | Hamburger Straße |
| Alternativen | Buslinie 261 und Ruf-Taxis |