Beim Topspiel gegen Dortmund am Samstag verlor der FC Bayern München nicht nur knapp mit 0:1. Die Münchner verloren auch zwei ihrer wichtigsten Offensivkräfte durch Verletzungen. Ismael Saibari und Serge Gnabry mussten beide bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Ihre Verletzungen werfen dunkle Schatten auf die entscheidende Phase der Saison.
Die erste Szene passierte nach knapp zwanzig Minuten. Ismael Saibari hatte eine riesige Chance, das Spiel zu öffnen. Nach einem langen Pass stand er plötzlich alleine vor Dortmunds Torwart Gregor Kobel. Er schoss, Kobel parierte. Beim anschließenden Zusammenprall mit dem Keeper knickte Saibari mit dem rechten Fuß um. Der 25-Jährige lag sofort in Schmerzen auf dem Rasen.
Nach einer kurzen Behandlung auf dem Platz war klar, dass er nicht weiterspielen konnte. Betreuer mussten ihn stützen, als er langsam in die Kabine ging. Er konnte mit dem verletzten Fuß kaum mehr auftreten. Für Bayern war das ein herber Schlag. Saibari war in den letzten Wochen eine der wichtigsten Stützen im Angriff.
Nur wenige Minuten später folgte der nächste Schock für die Bayern-Fans. Serge Gnabry, der erfahrene Nationalspieler, brach ohne Einwirkung eines Gegners zusammen. Er saß mitten im Spiel einfach auf dem Rasen und hielt sich sein Bein. Der Schmerz stand ihm ins Gesicht geschrieben. Auch für ihn gab es keine Möglichkeit weiterzumachen.
Trainer Vincent Kompany sah die Szene von der Seitenlinie aus. Ihm blieb keine Wahl. Er musste beide Spieler früh auswechseln. Für Saibari kam Nathaniel Brown ins Spiel. Für Gnabry wechselte Josip Stanisic ein. Damit waren zwei geplante offensive Pfeiler der Bayern-Strategie bereits nach einer halben Stunde Geschichte.
Die Situation war besonders bitter, weil Bundestrainer Jürgen Klopp unter den Zuschauern saß. Er wollte sich seine Nationalspieler für die anstehenden Länderspiele ansehen. Stattdessen musste er mit ansehen, wie zwei potenzielle Kandidaten für sein Team verletzt vom Platz gingen.
Für den FC Bayern kommen die Ausfälle zur denkbar ungünstigsten Zeit. Die Champions League geht in die heiße Phase. Das Rennen um die Bundesliga-Meisterschaft ist eng. Jeder Punkt zählt. Ohne zwei ihrer kreativsten Angreifer wird die Mannschaft deutlich geschwächt sein.
Die genaue Diagnose und die Dauer der Ausfälle stehen noch nicht fest. Der Verein wird in den kommenden Tagen genauere Untersuchungen durchführen. Die Sorgen sind jedoch groß. Verletzungen dieser Art können Wochen, wenn nicht Monate dauern.
Die Stimmung im Team nach dem Spiel war entsprechend gedrückt. Man hatte nicht nur ein wichtiges Spiel verloren. Man hatte auch wichtige Spieler verloren. Die kommenden Trainingseinheiten und Spielvorbereitungen werden nun unter einem ganz anderen Vorzeichen stehen.
Für die Fans bedeutet das, dass sie in den nächsten Spielen neue Gesichter in der Startelf sehen werden. Die Tiefe des Kaders wird jetzt auf eine harte Probe gestellt. Junge Spieler müssen in die Bresche springen. Die Mannschaft muss zusammenrücken.
Das Spiel gegen Dortmund hat gezeigt, wie schnell sich die Lage im Profifußball drehen kann. Innerhalb von wenigen Minuten kann eine ganze Saisonplanung über den Haufen geworfen werden. Jetzt heißt es für den FC Bayern: Nerven bewahren und nach vorne schauen. Die nächsten Aufgaben warten schon.
- Verschiedene Mannschaftsstrategien
- Wichtige Spieler verletzt
- Kommende Länderspiele im Fokus
- Erfahrung fehlt im Kader
- Junge Talente müssen spielen
- Die Lage wird ernst genommen
| Spieler | Verletzungsart | Dauer der Ausfall? |
|---|---|---|
| Ismael Saibari | Verstauchung des Fußes | Unbekannt |
| Serge Gnabry | Muskelverletzung | Unbekannt |