Der Supercup zeigte es deutlich: Dortmund ist wieder da und stellt den Anspruch, Bayern ernsthaft herauszufordern. Mit einem Kader, der taktisch besser aufgestellt und im Mittelfeld agiler wirkt als in der letzten Saison, melden sich die Schwarz-Gelben zurück. Die Frage ist, ob das für den Titel reicht oder ob die Liga ihre Spannung wieder weiter hinten finden muss.
Trainer Edin Terzic hat seine Mannschaft offensiv flexibler gemacht. Der Zukauf von Mittelfeldspielern wie Marcel Sabitzer verleiht dem Spiel mehr Tiefe und Variabilität. «Wir wollen die Initiative ergreifen und nicht nur reagieren», sagte Terzic nach dem Supercup. Aus dem Stadion war spürbar, wie dieser neue Mut die Fans begeistert. Gleichzeitig bleibt die Konstanz die große Herausforderung für Dortmund. Stuttgart wiederum könnte mit seinem schnellen Kombinationsfußball zum Überraschungs-Team werden, während Leverkusen nach wie vor eine starke und taktisch disziplinierte Einheit ist. Die internationale Konkurrenz fordert von allen deutschen Top-Teams jedoch absolute Konzentration in jeder Partie.
Für die Attraktivität der Liga ist ein spannender Zweikampf an der Spitze essenziell. Dortmund hat mit seinem Transfer-Sommer die Basis dafür gelegt. Ob es am Ende reicht, wird von der Mentalität in den Schlüsselmomenten abhängen. Die Hoffnung der Fans auf einen echten Titelkampf ist jedenfalls zurück – und das allein ist bereits ein Gewinn.
- Bessere taktische Aufstellung
- Agilität im Mittelfeld
- Offensive Flexibilität
- Neuer Mut der Fans
- Konstanz als Herausforderung
- Spannung in der Liga
| Team | Spielstil | Herausforderung |
|---|---|---|
| Dortmund | Offensiv flexibel | Konstanz |
| Stuttgart | Schneller Kombinationsfußball | Überraschungs-Team |
| Leverkusen | Taktisch diszipliniert | Starke Einheit |