Vom Rasen im Ostseestadion herrschte schnell Klarheit. Der VfB Stuttgart setzte sich von Anfang an mit hohem Tempo und Präzision gegen den Drittligisten Hansa Rostock durch. Mit 68% Ballbesitz und 23:5 Torschüssen dominierte der Bundesligist das DFB-Pokal-Auftaktspiel völlig. Besonders eine junge Offensivkraft machte den Unterschied.
Dženan Pejčinović war mit seinem Dreierpack der unbestrittene Matchwinner. Der 19-Jährige zeigte eine beeindruckende Kaltblütigkeit vor dem Tor. Sein erster Treffer nach Vorarbeit von Tiago Tomás war ein technisch anspruchsvoller Linksschuss aus der Drehung. «Er hat heute gezeigt, warum wir so an ihn glauben» sagte Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel. Neben Pejčinovićs Treffsicherheit war die kreative Führungsrolle von Deniz Undav mit zwei Vorlagen entscheidend. Selbst vom Spielfeldrand spürte man die Lücke in der Rostocker Abwehr, die Stuttgarts schnelle Flügelspieler immer wieder gnadenlos ausnutzten.
Für Hansa war es eine bittere Lektion. Trainer Uwe Specht musste nach der Halbzeit eingreifen, konnte die Übermacht aber nicht brechen. Die Mannschaft kämpfte, fand aber kaum Lösungen gegen die geschlossene Stuttgarter Pressing-Falle. Dieses souveräne 4:0 ist eine klare Ansage des VfB für die neue Saison.
- Überlegenheit im Ballbesitz
- Hohe Torschussanzahl
- Dominierendes Spiel
- Junger Matchwinner Pejčinović
- Starke Leistung von Undav
- Kritische Lektion für Hansa Rostock
Stuttgart zeigt Tiefe und Qualität, auch wenn sie wie hier mit zahlreichen Rotationsspielern antreten. Für Rostock bleibt die Konzentration auf den Liga-Alltag. Stuttgart hingegen marschiert mit großem Selbstvertrauen in die nächste Runde – dieser Auftakt wird dem Team weiter Flügel verleihen.
| Team | Ballbesitz (%) | Torschüsse | Treffer |
|---|---|---|---|
| VfB Stuttgart | 68 | 23 | 4 |
| Hansa Rostock | 32 | 5 | 0 |