Ein schneller Start ist Pflicht gegen mutige Unterklassige, und Stuttgart kam dieser Pflicht nach. Mit 71 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit demonstrierten die Schwaben von Beginn an, wer hier das Spiel macht. Der frühe Ausfall von Nikolas Nartey konnte diese klare Marschroute nicht ändern.
Besonders beeindruckend war das Debüt des Neuverpflichteten Dzenan Pejcinovic. „Man will vom ersten Moment an zeigen, was man kann“, sagte der Dreifachtorschütze nach dem Spiel. Seine Bewegungen ohne Ball und seine Abschlussruhe waren auf Anhieb top. Hansa half mit zwei fatalen Ballverlusten im eigenen Aufbau, doch die Stuttgarter Dominanz war generell erdrückend. Nach der pyrotechnisch bedingten Unterbrechung ließ das Tempo etwas nach, doch die Kontrolle blieb stets beim Bundesligisten.
Für den VfB ist dies ein idealer Saisonauftakt. Ein neuer Stürmer findet sofort ins Team, und die Mannschaft zeigte trotz eines Rückschlags die nötige Reife. Der Pokal bleibt eine Stärke dieser Mannschaft. Für die anstehenden Aufgaben in Liga und Europa ist das eine äußerst vielversprechende Grundlage.
- 71 Prozent Ballbesitz
- Frühzeitiger Ausfall von Nikolas Nartey
- Debüt von Dzenan Pejcinovic
- Starke Abschlussruhe
- Dominanz des Stuttgarter Spiels
- Kontrolle trotz Tempoverlust
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ballbesitz | 71 Prozent |
| Neuer Spieler | Dzenan Pejcinovic |
| Frühere Verletzung | Nikolas Nartey |
| Spieldominanz | Erdrückend |
| Teamreife | Hoch |
| Versprechen für die Saison | Vielversprechend |