Der Hitzeschock nach der Abkühlung ist fast noch intensiver. Man atmet auf, öffnet das Fenster, und dann sagt der Wetterbericht: Nächste Woche wieder bis zu 38 Grad im Südwesten. Die Erholung war nur ein kurzes Intermezzo.
„Die Böden lechzen weiter nach Wasser“, warnt Meteorologe Dominik Jung. Die kühlere Luft ab Donnerstag bringt kaum den ersehnten Landregen. Das ist das eigentliche Drama hinter den Temperaturkurven. Meine Blumenkästen auf dem Balkon sind schon jetzt wieder schlapp – ein Miniatur-Abbild der ausgedörrten Natur.
Eine Bekannte aus Freiburg seufzt am Telefon: „Wir heizen schon wieder vor.“ Ihr Ton ist resigniert, nicht Vorfreude auf Sommer. Diese Hitze-Wellen fühlen sich nicht mehr wie Genuss an, sondern wie ein Druck, dem man nicht entkommen kann.
Ein spannender August? Für mich ist es eher ein beunruhigender. Die Extreme werden zur Regel, die Pausen immer kürzer. Das Wetter spielt nicht mehr, es schlägt Wellen der Erschöpfung durchs Land.
- Hitze-Extremereignisse
- Fehlender Regen
- Bodenfeuchtigkeit sinkt
- Pflanzen kämpfen ums Überleben
- Resignation unter den Menschen
- Unvorhersehbares Wetter
| Woche | Temperatur (°C) | Regen |
|---|---|---|
| Vorherige Woche | 25 | Kein Regen |
| Diese Woche | 32 | Ein paar Tropfen |
| Nächste Woche | 38 | Erneut kein Regen |