Manchmal frage ich mich, was in Menschen vorgeht, die sich solche Herausforderungen stellen. Nathalie Pohl ist nach vier Tagen und über 200 Kilometern in Köln angekommen – geschwommen von Frankfurt aus. Eine schier unglaublich große Distanz, die mehr als nur sportlichen Ehrgeiz zeigt.
«Ich will, dass jedes Kind sicher schwimmen kann,» sagte Pohl zu mir am Rheinufer. Ihre Worte trafen ins Mark. Denn während ihrer Tour wechselte sie sich alle zwei Stunden mit anderen ab, nachts pausierte sie. Der Rhein ist kein Schwimmbecken – Strömung, Schifffahrt, Kälte. Eine Sondergenehmigung war nötig. Doch das Ergebnis spricht für sich: 616.000 Euro kamen für Schwimmprojekte zusammen.
Ich erinnere mich an eigene Badeausflüge an den Main. Wie selbstverständlich ging ich davon aus, schwimmen zu können. Doch viele Kinder heute lernen es nicht mehr. Pohls Einsatz zeigt: Es geht um mehr als Sport. Es geht um Sicherheit, um Teilhabe, um ein Stück Freiheit. Ihre Kilometer im Wasser werden zu Metern Sicherheit für Kinder. Das ist die wahre Strecke, die sie zurücklegt.
- Sicherheit im Wasser
- Schwimmprojekte für Kinder
- Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
- Förderung des sportlichen Ehrgeizes
- Bewusstseinsbildung
- Wasservertrautheit
| Herausforderung | Ergebnis |
|---|---|
| Schwimmen von Frankfurt nach Köln | 616.000 Euro für Schwimmprojekte |
| Dauer der Tour | Vier Tage |
| Distanz | Über 200 Kilometer |
| Wechselintervall | Alle zwei Stunden |
| Nächtliche Pausen | Ja |
| Sondergenehmigung | Ja |