Donnerstag, 27 Aug. 2026
  • Meine Interessen
  • Gespeichert
  • Verlauf
logo
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Köln
  • München
  • Stuttgart
SchriftgrößenanpassungAa
Nachrichten LokalNachrichten Lokal
  • Meine Merkliste
  • Meine Interessen
  • Verlauf
Search
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Aktuelle Nachrichten
    • Berlin
    • Dortmund
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Essen
    • Frankfurt am Main
    • Hamburg
    • Köln
    • München
    • Stuttgart
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Fußball
    • Bundesliga 1
    • Bundesliga 2
    • Bundesliga 3
Folgen Sie uns
© 2026 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Nachrichten Lokal > Nachrichten > Hamburg > FC St. Pauli: Hrgota fordert mehr Teamarbeit nach Pokal-Aus
Hamburg

FC St. Pauli: Hrgota fordert mehr Teamarbeit nach Pokal-Aus

Julia Becker
Zuletzt aktualisiert: August 26, 2026 11:01 p.m.
Julia Becker
Aktie
Aktie

Die Enttäuschung in Branimir Hrgotas Gesicht war unübersehbar, als er nach dem Abpfiff auf der Pressetribüne des Stadions an der Hafenstraße Platz nahm. Gerade einmal drei Pflichtspiele für den FC St. Pauli bestritten, sieht sich der neu verpflichtete Stürmer schon in der Rolle des Erklärers. Ein Pokalaus gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen ist kein Start, den sich der Routinier, der dem Abstiegskampf mit Greuther Fürth entfliehen wollte, erträumt hatte. „Auf mir lastet große Hoffnung, zaubern aber kann ich auch nicht“, sagt Hrgota mit einem müden Lächeln. Vielmehr hadert der Schwede mit den kollektiven Fehlern, die für das frühe Aus sorgten.

Die Szene in der 85. Minute symbolisierte die Frustration des gesamten Abends. Hrgota erkämpfte sich den Ball in der eigenen Hälfte, sah Passwege und spielte mutig in den freien Raum. Doch die Bewegung der Mitspieler fehlte, der Gegner kam dazwischen, und die Chance auf einen letzten Aufbäumer war vertan. Die Reaktion des 33-Jährigen sprach Bände: wildes Gestikulieren, ein Zug am Trikot, der verzweifelte Blick gen Himmel. Hier zeigte sich nicht der Einzelkämpfer, sondern ein Spieler, der das Kollektiv und den gemeinsamen Willen vermisst. „Wir schießen alle Tore zusammen und wir bekommen die Tore auch zusammen“, betont er später und weist damit jeden Gedanken an individuelle Schuldzuweisungen, etwa an Torjäger Martijn Kaars, der mehrere Großchancen vergab, entschieden zurück.

Die Analyse, die Hrgota nach dem Spiel liefert, ist präzise und trifft den Kern der aktuellen Probleme der Kiezkicker. „Erst mal machen wir nicht die Tore, wo wir sie machen müssen“, stellt er nüchtern fest und bezieht sich auf die drei klaren Möglichkeiten in der ersten Halbzeit. „Letztendlich dürfen wir auch unsere Gegenspieler nicht so alleine lassen, dass sie einfach so einen Kopfball machen oder frei einschieben dürfen“. Seine Schlussfolgerung ist ein klarer Appell: „Es ist etwas von beiden Seiten. Wir müssen es vorn besser machen und wir müssen es auch hinten besser machen“. Diese Diagnose deckt sich mit den Statistiken der jungen Saison: In allen drei Pflichtspielen führte St. Pauli, konnte aber keinen Sieg einfahren. Eine alarmierende Quote, die auf konzentrative Aussetzer in entscheidenden Momenten – sowohl im Strafraum des Gegners als auch im eigenen – hindeutet.

Für Hrgota persönlich ist die Situation eine besondere Herausforderung. Er kam als erfahrener Kopf, als Stürmer mit Bundesliga-Know-how, der der jungen Mannschaft Ruhe und Effizienz vorne bringen sollte. Statt in ruhige Fahrwasser zu geraten, steuert das Team aber direkt wieder auf unruhiges Gewässer zu. Die Erwartungshaltung an ihn ist enorm, doch er macht deutlich, dass kein Einzelspieler diese Last tragen kann und soll. „Wir werden alles zusammen machen“, lautet sein Mantra. Dieses Credo der absoluten Teamorientierung ist die zentrale Botschaft, die er in die Mannschaft und an die Öffentlichkeit trägt. Es geht nicht um Kaars‘ vergebene Chancen oder individuelle Fehler in der Abwehrkette, sondern um ein grundsätzliches Manko an geschlossenem, konsequentem Handeln über 90 Minuten.

Der frühe Pokalaus ist ein herber Rückschlag, finanziell und sportlich. Er durchkreuzt nicht nur mögliche Einnahmenträume, sondern raubt auch wichtigen Spielern, die nach der langen Saison 2023/24 noch nicht in ihrem optimalen Rhythmus sind, dringend benötigte Spielpraxis. Für eine Mannschaft, die sich im Aufstiegsrennen wiederfinden will, sind solche Wettbewerbe oft Katalysatoren für Selbstvertrauen und Spielertwicklung. Dieser Weg ist nun blockiert. Die gesamte Konzentration muss auf der Liga liegen, doch die ersten beiden Unentschieden nach Führung haben bereits Zweifel an der Reife und Mentalität des Teams gesät.

Trainer Fabian Hürzeler steht nun vor der Aufgabe, diesen von Hrgota eingeforderten Teamgeist auf dem Platz sichtbar zu machen. Die taktischen Grundlagen stimmen oft, die Dominanz in den Spielphasen ist da. Was fehlt, ist die brutale Konsequenz nach vorne und die kompromisslose Härte nach hinten in den Schlüsselmomenten. Hrgota, selbst noch in der Findungsphase, übernimmt dabei eine wichtige kommunikative Rolle. Er spricht nicht von Einzelschicksalen, sondern von einer gemeinsamen Aufgabe. Diese Haltung ist entscheidend, um eine Schuld- oder Sündenbockkultur, die sich in schwierigen Phasen schnell einschleichen kann, von vornherein zu ersticken.

Herausforderungen Folgen
Frühes Pokalaus Finanzielle Einbußen
Verpasste Spielpraxis Verzögerte Teamfindung
Keine Siege bei Führungen Zweifel an Mentalität
Individuelle Fehler Schwächung des Kollektivs
Fehlende Konsequenz Verpasste Aufstiegschancen
Mangelnder Teamgeist Schlechte Ergebnisse

Die Hoffnung liegt nun auf dem ersten Heimspiel der Saison in der Zweiten Liga. Das Millerntor, die lebendige Kulisse des Kiezklubs, hat das Team in der Vergangenheit oft getragen und zu besonderen Leistungen angesporch. Hier muss die Wende beginnen. Hrgota und seine Mitspieler müssen den Appell für mehr Kollektivität in Taten umsetzen. Das bedeutet: die Laufwege für den Pass des Mitspielers zu antizipieren, wie in jener Szene in Essen. Das bedeutet: für den Verteidiger mitzulaufen und zuzustellen, auch in der 85. Minute. Das bedeutet, die Chancen gemeinsam zu erarbeiten und dann auch gemeinsam zu verwerten. „Wenn wir unsere Torchancen besser nutzen und wenn wir es auch hinten besser machen, läuft es vielleicht anders“, so Hrgotas einfache, aber wahre Formel. Die Mannschaft hat es selbst in der Hand, aus den „Kinderschuhen“ der Saison herauszuwachsen und dem routinierten Neuzugang das versprochene ruhige Fahrwasser zu bieten. Die Zeit des Erklärens sollte bald vorbei sein.

Diesen Artikel teilen
E-Mail Link kopieren Drucken
VonJulia Becker
Folgen:
Julia ist eine engagierte Reporterin für den Süden Deutschlands mit Schwerpunkt auf München und Stuttgart. Sie schreibt über lokale Kulturveranstaltungen, das wirtschaftliche Stadtleben und Geschichten von Menschen, die ihre Region prägen. Ihre Beiträge zeichnen sich durch Nähe, Empathie und starke persönliche Perspektiven aus.
Vorheriger Artikel Dieseldiebstahl in Bernau: Unbekannte stehlen 2.000 Euro Diesel – Polizei ermittelt
Nächster Artikel Vollath’s Bagel Bar in München: Entdecke neue Bagel-Kreationen
Einen Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine verlässliche Quelle für präzise und zeitnahe Informationen!

Unser Anspruch auf Genauigkeit, Unabhängigkeit und aktuelle Berichterstattung hat uns das Vertrauen eines breiten Publikums eingebracht. Bleiben Sie stets informiert – mit Echtzeit-Updates zu den wichtigsten Ereignissen und Trends.
FacebookGefällt mir
XFolgen
InstagramFolgen
LinkedInFolgen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Hamburg

Messerangriff Hamburg Reeperbahn: Eine Person verletzt

Von
Julia Becker
Hamburg

A7 Sperrung Hamburg Schnelsen Juni 2024: Vollsperrung ab heute Abend

Von
Julia Becker
Hamburg

Charity-Flohmarkt Hamburg Restaurant: Event bei Edel-Italiener geplant

Von
Julia Becker
Hamburg

Aidaperla festgefahren Hamburg: Sturm stoppt Kreuzfahrtschiff im Hafen

Von
Julia Becker
logo
Facebook Twitter Instagram

Über uns


Deine Stadt, Deine Geschichten: Deine direkte Verbindung zu lokalen Schlagzeilen und aktuellen Ereignissen. Bleib informiert mit unserer Echtzeit-Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Lifestyle und mehr. Deine verlässliche Quelle für Nachrichten aus deiner Region – rund um die Uhr.

Weitere Kategorien
  • Essen & Trinken
  • Stil
  • Kultur
  • Lifestyle
Nützliche Links
  • Über uns
  • Kontakt
  • Werben Sie mit uns
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungsbedingungen

© 2025 Nachrichten Lokal. Eine Publikation der LokalMedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten.