Stuttgart hat über 630 000 Bewohner. Diese Zahl stammt von der Stadtverwaltung. Der Tatort aus der Stadt erreicht jedes Jahr Millionen Zuschauer. Diese Zahl nennt die ARD. Felix Klare ist 48 Jahre alt. Er stammt aus Heidelberg, arbeitet aber seit vielen Jahren in Stuttgart. Er spielt seit 2008 Sebastian Bootz. Im Jahr 2025 sprach er mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Laut dpa ist er absolut gegen Kriege und Waffenlieferungen. Nach seiner Ansicht sind sie ein Hauptgrund, warum Menschen fliehen. „Wenn Krieg ist, versuchen alle, sich in Sicherheit zu bringen.“ Solche Worte von einer bekannten Figur erreichen viele Zuschauer. Sie berühren auch Nachbarn, Kinder und alte Menschen. Vielleicht kennen Sie die Szene aus einem Krimi. Solche Sätze wirken, weil sie echte Folgen nennen. Klare spricht über Kriege, Flucht und Geld. Deshalb schauen manche genauer hin.
Der Schauspieler nennt die Zeit nach der Wende als Hintergrund. Seitdem geht es zuerst um Geld und Expansion von Firmen. Das Wort Neokapitalismus klingt groß. Klare meint damit die Macht des Kapitals. Für viele Stuttgarter ist Wirtschaftskraft Alltag. Hier sitzen Firmen, die Autos, Software und Präzisionswerkzeuge machen. Die Steuerkraft trägt Schulen, Theater und soziale Hilfe. Alle profitieren aber nicht gleich. Mieten steigen in vielen Lagen. Familien in Heslach, Bad Cannstatt und Vaihingen spüren das.
- Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit in der Stadt
- Das Schauspielhaus als Ort der Debatte
- Berichte von geretteten Geflüchteten
- Erfahrungen über Flucht und Armut
- Städtische Infrastruktur wie Kitas und Busse
- Notwendigkeit guter sozialer Dienste
In der Stadt gibt es Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit. Das Schauspielhaus ist ein Ort dieser Debatte. Klare liest dort Berichte von geretteten Geflüchteten. Er lässt Menschen mit ihren Geschichten sprechen. Diese Arbeit ist keine Randnotiz. Sie betrifft die Frage, wie wir in Europa leben. Deutschland hat nach Kriegen und Teilung selbst Flucht erfahren. Viele Familien kennen Vertreibung aus eigener Erinnerung. Klare zieht diese Linie. Er sagt: „Aber man muss vorsichtig sein, wo man was sagt.“ Das ist ein Armutszeugnis für Demokratie. Seine Kritik klingt nüchtern. Sie ist deutlich.
| Waffenexporte in Deutschland | Beteiligte Institutionen |
|---|---|
| Genehmigungen erteilt von Bundesregierung | Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle |
| Prüfung durch Bundestag | Fragen an die Regierung |
| Soziale Folgen in Städten | Beratungsstellen und Schulen |
| Zahl der Geflüchteten | Steigende Anforderungen an die Infrastruktur |
Klare sieht weniger rechts oder links. Er fragt nach oben und unten. „Wer Geld hat, ist oben.“ Dieser Blick spaltet Debatten. Manche finden ihn zu simpel. Andere erkennen die Realität ihrer Haushalte wieder. Sozialverbände warnen vor wachsender Armut. Sie zählen Kinderarmut und Altersarmut. In Stuttgart leben Reichtum und Bedarf nah beieinander. In manchen Häusern gibt es Spielraum. In anderen fehlt nach der Miete kaum Geld für Kultur. Der Paritätische Wohlfahrtsverband beschreibt solche Spannungen oft.
In Koalitionen debattieren Parteien kontrovers über Waffenlieferungen. Eine Regierung betont Selbstverteidigung und Bündnispflicht. Kritiker fragen nach Diplomatie, Rüstungskontrolle und Kosten. Klare steht für die kritische Seite. Er weiß nicht, ob er zur Mehrheit oder Minderheit gehört. „Selbst wenn, hat Demokratie mit dem Gehörtwerden von Minderheiten zu tun.“ Demokratie braucht Mehrheiten. Sie braucht auch Minderheiten. Diese Spannung hält das System im Gleichgewicht. In einem Land kann eine Partei zu stark werden. Klare will keinen Einzelnen durchregieren lassen. Seine Botschaft ist lokal und global zugleich.
Der Stadtrat entscheidet über soziale Infrastruktur. Er berät Kitas, Busse und bezahlbares Bauen. Globale Sicherheit bleibt meist auf Bundesebene. Die Stadt trägt dennoch soziale Folgen. Wer Frieden will, braucht gute soziale Dienste. In Stuttgart kostet Kinderbetreuung für Familien oft viel. Busse und Bahnen müssen pünktlich fahren. Die Stadt plant neue Wege für Radfahrer und Fußgänger. In Vaihingen und Bad Cannstatt gibt es neue Wohnungsprojekte. Heslach hat kleine Betriebe und viel Leben. Der Stadtkreis hat viele Pendler. Die Bahn bringt Pendler täglich zur Arbeit.
In Stuttgart wirken solche Aussagen unterschiedlich. Manche finden sie mutig. Andere halten sie für vereinfacht. An der Bushaltestelle und im Backshop reden Nachbarn darüber. In Stadtteilen mit hoher Armut erreicht Klare viele. In gut situierten Kiezen dominieren Sicherheitsfragen. Die Debatte wird sehr persönlich. Eltern fragen, ob ihr Kind sicher ist. Senioren fragen, ob die Rente reicht. Jugendliche fragen, was von Demokratie bleibt.
Andere Städte erleben Ähnliches. In Berlin, Hamburg oder Leipzig streiten Künstler oft über Außenpolitik. Diese Debatte hat Tradition. Seit dem Kalten Krieg mischen sich Schriftsteller und Schauspieler ein. Heute kommen viele Themen zusammen. Klima, Migration, Mieten und Sicherheit drängen zugleich. Stuttgarter kennen solche Debatten von Theater, Kirche und Sport. Der Nordbahnhof zeigt, wie Stadt wächst. Alte Fabriken werden zu Kulturorten und Wohnungen. Solche Projekte brauchen Vertrauen. Klare fragt nach Vertrauen ohne Rüstung.
Sie können sich einmischen. Die Stadtratssitzungen sind öffentlich. Die Verwaltung legt Vorlagen und Berichte offen. Termine finden Sie im Ratsinformationssystem. Dort können Sie auch Anfragen und Beschlüsse lesen. Bezirksversammlungen sind ein direkter Ort. Dort sprechen Sie mit Ämtern über Straßen, Schulen und Wohnhäuser. Bei sozialen Themen helfen lokale Träger. Sie finden Kontakt zur Verwaltung im Onlineportal. Auch die Stadtzeitung und Aushänge in Bezirksämtern informieren. Wer selbst eine Diskussion will, kann ein Café oder Gemeindehaus nutzen. Sie können eine Frage an Fraktionen senden. Sie können einen Brief an den Stadtrat schreiben. Auch so wirkt Politik im Alltag.
Felix Klare spricht nicht als Politiker. Er spricht aus einer Rolle heraus, die Nähe schafft. Der Tatort läuft in vielen Familien. Wenn er politisch klingt, hören viele zu. Seine Kritik ist ein Anstoß. Der Anstoß fragt, wem die Gesellschaft dient. Er fragt auch nach leisen Stimmen. Im Rathaus lässt sich die Sitzung verfolgen. Danach schreiben Sie Ihre Meinung einer Zeitung. So bleibt die Stadt im Gespräch.