Felix Nmecha wurde am Samstag zum Spieler des Spiels gegen Frankfurt gewählt. Diese Auszeichnung wirkt grotesk. Er wurde in der 79. Minute beim Stand von 0:0 ausgewechselt. Sein Ersatz Jobe Bellingham bereitete den Siegtreffer vor. 23 Prozent der Stimmen in der Bundesliga-App fielen dennoch auf Nmecha. Das zeigt eine seltsame Diskrepanz zwischen Statistik und Spielwirklichkeit.
Seine aktuellen Leistungen bestätigen dieses Bild. Nmecha ist weit entfernt von der Form, die ihn nach der WM zum begehrten Transferziel machte. Trainer Niko Kovac sagte vor sechs Wochen: «Felix ist mit Sicherheit noch nicht da, wo er sein kann.» Auf dem Platz fallen vor allem Ballverluste in druckvollen Zonen und eine fehlende Robustheit in den Duellen auf. Seine siebtmeisten Einsatzminuten im Kader stehen im Kontrast zu seiner Wirkung. Er agiert oft glücklos. Ein Unterschiedsspieler sieht anders aus.
Die Lösung könnte eine Pause sein. Kovac kündigte an, Jobe Bellingham werde «sicherlich im Pokal wieder dabei sein» und wahrscheinlich von Anfang an spielen. Ein Platz auf der Bank für Nmecha am Dienstag wäre ein logischer Schritt. Er braucht einen Impuls, um seinen Rhythmus wiederzufinden. Der BVB benötigt dringend den dynamischen Nmecha des letzten Jahres. Diesen muss Kovac jetzt behutsam zurückführen. Die Zeit drängt.
- Felix Nmecha als Spieler des Spiels
- Auswechslung in der 79. Minute
- Jobe Bellingham bereitete den Siegtreffer vor
- 23 Prozent Stimmen in der Bundesliga-App
- Trainer Niko Kovac äußert sich zur Form
- Der BVB benötigt Nmecha in Topform
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Spieler | Felix Nmecha |
| Auszeichnung | Spieler des Spiels |
| Minute der Auswechslung | 79. Minute |
| Prozent Stimmen | 23 Prozent |
| Trainer | Niko Kovac |
| Über Bellingham | Wird im Pokal spielen |