Vom Stadionrand in Stuttgart spürt man am Freitagabend diese seltene Fußballmagie. Eine notgeschusterte Gladbacher Elf mit zehn ausgefallenen Profis besiegt den Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart mit 3:2. Niemand rechnete mit diesen drei Punkten. Die X-Goals-Statistik nach der ersten Halbzeit sprach jedoch bereits eine klare Sprache. Gladbach schuf die besseren Chancen.
Der Schlüssel lag im mentalen Umschaltpunkt nach dem 1:1. In vorherigen Spielen zog das Team keine Energie aus Ausgleichen. Diesmal war die Körpersprache anders, aggressiver. Sportchef Rouven Schröder gab das Motto „Vollgas“ vor. Die Spieler, angeführt von Matchwinner Wael Mohya und Joe Scally, setzten es um. „Die Jungs haben sich heute maximal belohnt. Wir haben nicht unverdient gewonnen“, sagte Schröder nach dem Schlusspfiff. Aus der Defensive heraus entstanden die Tore, ein Zeichen für wachsende Lösungsorientierung.
Dieser Sieg kann nur ein Start sein. Die Verletztenliste bleibt lang. Doch er gibt einer verunsicherten Mannschaft das Fundament zurück, den Glauben an die eigene Stärke. Für Trainer Alexander Blessin ist es ein triumphaler Heimaturlaub. Die Frage ist nun, ob Borussia diese positive Energie in die kommenden Aufgaben mitnehmen kann. Die erste Hürde ist genommen.
- Gladbach bezwingt VfB Stuttgart
- Matchwinner: Wael Mohya
- Sportchef Rouven Schröder betont „Vollgas“
- Defensive führt zu entscheidenden Toren
- Wachsendes Selbstbewusstsein der Spieler
- Erste Hürde in der Saison gemeistert
| Spiel | Ergebnis | Wichtige Spieler |
|---|---|---|
| Gladbach vs VfB Stuttgart | 3:2 | Wael Mohya, Joe Scally |