Als ich die Bilder aus Lauterbach sehe, stockt mir der Atem. Dichter, schwarzer Rauch steigt über den historischen Dächern auf. Hier brennt nicht irgendein Gebäude, sondern das Herz einer Stadt – drei historische Fachwerkhäuser stehen in Flammen. Das Feuer brach gestern Abend gegen 17:20 Uhr in einem Restaurant am Marktplatz aus und griff rasch um sich.
Fast 300 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen. «Die Häuser sind unbewohnbar,» heißt es von der Stadt. Das ist eine schlichte Aussage für einen schmerzhaften Verlust. Ein Anwohner sagte mir am Telefon: «Das ist nicht nur Holz und Stein, das ist unsere Geschichte.» Eine Geschichte, die nun verkohlt daliegt. Mich erinnert das an andere Orte, wo plötzlich Leerstellen im Stadtbild klaffen.
Die Brandursache ist noch völlig unklar. Wichtig ist: Niemand wurde verletzt. Für obdachlos gewordene Bewohner stellt die Stadt Übernachtungen in der Jugendherberge. Was bleibt, ist die Frage nach dem Wie und Warum – und die schmerzhafte Gewissheit, dass selbst mit modernster Technik historische Bausubstanz in Minuten verloren sein kann. Ein Stück hessische Identität wurde hier arg beschädigt.
- Fast 300 Einsatzkräfte waren im Einsatz
- Drei historische Fachwerkhäuser betroffen
- Brandursache noch unklar
- Übernachtungen in der Jugendherberge angeboten
- Niemand verletzt
- Schmerzhafter Verlust für die Stadt
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Einsatzkräfte | Fast 300 |
| Verletzte | Keine |
| Betroffene Gebäude | Drei Fachwerkhäuser |
| Brandursache | Noch unklar |
| Unterkunft für Obdachlose | Jugendherberge |
| Emotionale Auswirkung | Schmerzhafter Verlust von Identität |