Auf dem Weg zum Bäcker begegne mir mindestens fünf Hunde. Ihre Besitzer tauschen entspannt Grüße aus. Diese kleinen Alltagsmomente prägen das Bild einer hundefreundlichen Stadt mehr als jede Statistik. Der neue Dog Wellbeing Index 2026 versucht trotzdem, genau dieses Gefühl in Zahlen zu fassen – und fördert Überraschungen zutage.
Klare Siegerin ist Hannover mit starken Werten bei Grünflächen, tierärztlicher Versorgung und einem breiten Angebot an Schulen und Pflege. „Hannover ist ein ausgezeichneter Ort für Hunde und ihre Halter“, so das Fazit des Index. Es folgen Städte wie Duisburg und Hamburg, die mit solider Infrastruktur punkten. Ich erinnere mich an einen Besuch in Wuppertal, wo der grüne Stadtwald direkt an die Innenstadt grenzt – ein Paradies für jeden Hund. Auffällig ist das schwache Abschneiden süddeutscher Metropolen. München und Nürnberg teilen sich gar das Schlusslicht. Grünfläche und Bewegungsfreiheit sind offenbar entscheidender als der allgemeine Wohlstand einer Stadt.
Der Index zeigt: Echte Hundefreundlichkeit entsteht dort, wo Stadtplanung die Bedürfnisse aller Bewohner im Blick hat – auf zwei und auf vier Pfoten. Es geht um gelebte Nachbarschaft und gemeinsamen Raum. Letztlich profitiert davon die Lebensqualität der gesamten Stadtgemeinschaft.
Wichtige Aspekte der Hundefreundlichkeit:
- Grünflächen
- Tierärztliche Versorgung
- Schulen
- Pflegeangebote
- Infrastruktur
- Gemeinsame Räume
| Stadt | Werte |
|---|---|
| Hannover | Ausgezeichnet |
| Duisburg | Solide Infrastruktur |
| Hamburg | Solide Infrastruktur |
| Wuppertal | Grüner Stadtwald |
| München | Schlusslicht |
| Nürnberg | Schlusslicht |