Am Samstag brach für den HSV die magische Siegesserie. In Paderborn kassierten die Hamburger in der 88. Minute das 0:1 durch ihren eigenen Leihspieler Rayan Philippe. Damit ist der Schwung aus drei Bundesliga-Siegen in Folge erstmal verpufft. Die Niederlage hinterlässt jedoch noch größere Schmerzen.
Neben dem späten Treffer belasten zwei weitere Verletzungen den Verein. Fabio Vieira und Bilal Nadir mussten beide mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Trainer Merlin Polzin kritisierte nach dem Spiel die fehlende Konsequenz des Schiedsrichters. Er sah vor dem Gegentor ein klares Foul an Warmed Omari. „Es schmerzt sehr, auf diese Art das Spiel zu verlieren,“ sagte Polzin. Auch Miro Muheim nannte die Entscheidung „extrem hart.” Er räumte aber eigene Fehler ein: „Mit Ball war es zu wenig. Wir haben die Bälle zu schnell verloren.”
Siegtorschütze Philippe zeigte gemischte Gefühle. „Happy über mein erstes Saisontor,” erklärte er. Sein Tor gegen den eigenen Stammverein sei jedoch auch „schwierig.” Für den HSV ist die Lage nun angespannt. Die Verletztenliste wird länger, der Rhythmus ist gebrochen.
Bereits am Dienstag wartet die nächste Herausforderung. Im Pokal trifft der HSV auf Eintracht Frankfurt. Das gleiche Duell folgt dann am Sonntag in der Liga. Die Hamburger müssen schnell den Schock verdauen und wieder Stabilität finden.
- Magische Siegesserie gebrochen
- Später Gegentreffer durch Rayan Philippe
- Verletzungen von Fabio Vieira und Bilal Nadir
- Kritik am Schiedsrichter durch Trainer Polzin
- Philippe zeigt gemischte Gefühle nach dem Tor
- Nächste Herausforderung im Pokal gegen Eintracht Frankfurt
| Spiel | Datum | Ergebnis |
|---|---|---|
| HSV vs Paderborn | Samstag | 0:1 |
| HSV vs Eintracht Frankfurt (Pokal) | Dienstag | N/A |
| HSV vs Eintracht Frankfurt (Liga) | Sonntag | N/A |
Die nächsten Tage werden zeigen, wie tief die Wunden wirklich sind.