Am Dienstag liegt ein ING Flyer über Altersvorsorge auf meinem Küchentisch. Er wirkt nach Finanzamt und Lebensversicherung. Doch der Markt wird lebendig. Banken und Broker kämpfen um das neue Altersvorsorgedepot. Das Thema rückt in Kultur und Alltag. Für viele ist Vorsorge Teil der Lebensplanung.
Die ING startet ab Anfang 2027 mit zwei Varianten. Das Selbstentscheider-Depot kostet ab 0,03 Prozent. Wer weniger wählen will, nimmt das Standard-Depot. Es besteht aus zwei aktiven ETFs. Das kostet 0,2 Prozent pro Jahr. Sparpläne gibt es ab zehn Euro monatlich ohne Ordergebühren. Burcu Civelek Yüce leitet das Privatkundengeschäft der ING. Sie sagt: «Altersvorsorge muss für alle einfach beginnen.» Der Staat zahlt bis zu 540 Euro Zulage jährlich. Für jedes Kind kommen bis zu 300 Euro dazu. Kursgewinne bleiben während der Ansparphase steuerfrei. Riester-Sparer können wechseln und Guthaben übertragen. Beim Café nebenan fragt eine Lehrerin nach ETFs. Der Preiskampf ist hart. Kundenbindung zählt mehr als sofortiger Gewinn. Neue Kunden sollen später folgen. Vergleichbare Digitalanbieter sind günstiger. Auch Deka bleibt günstig.
Für viele junge Familien ist Vorsorge eine Geduldsprobe. In prekären Jobs bleibt sie es auch. Doch 88 Geldinstitute planen eigene Depots. Ich sehe Finanzthemen zunehmend in Kulturkreisen. Der Wandel erreicht jetzt auch Bildung und Kultur. Das ist keine Nische mehr.
- Finanzielle Bildung wird zunehmend wichtig
- Junge Familien benötigen Unterstützung
- Steuerfreiheit während der Ansparphase
- Flexible Sparpläne ab 10 Euro
- Wettbewerb unter Banken intensiviert sich
- Kundenbindung ist entscheidend
| Depottyp | Kosten | Merkmale |
|---|---|---|
| Selbstentscheider-Depot | 0,03% | Individuelle Entscheidungen |
| Standard-Depot | 0,2% | Zwei aktive ETFs |