Am Rhein brodelt der heißeste Transferpoker des Sommers. Dortmunds spektakuläres Angebot von 34 Millionen Euro plus hohen Boni für Kölns Stürmer-Juwel Said El Mala (19) hat den Markt aufgewirbelt. Doch der FC bleibt hart: Unter 50 Millionen Euro geht laut internen Vorgaben nichts. Ein Machtspiel zweier Bundesliga-Größen nimmt Fahrt auf.
Der BVB hat seine Schmerzgrenze mit einem Paket von etwa 44 Millionen Euro wohl erreicht. «Ein ähnliches Angebot hatte der FC vor Wochen von Brighton abgelehnt», bestätigen Branchenkreise. Während El Mala einen Wechsel nach Brentford selbst stoppte – er will in der Liga bleiben – erhöht jeder starke Auftritt unter neuem Bundestrainer Jürgen Klopp seinen Wert weiter. Von der Tribüne spürt man die angespannte Erwartung, ob das Eigengewächs bleibt oder zum Konkurrenten geht.
Die Fanfreundschaft zwischen den Lagern wird strapaziert, aber wohl nicht brechen. Nach dem Modeste-Transfer 2022 hielt die Verbindung. Doch El Mala ist eine andere Kategorie – ein 19-Jähriger mit dem Potenzial, unter Klopp Nationalspieler zu werden. Sein Verbleib oder Wechsel wird die Kräfteverhältnisse im deutschen Fußball mitbestimmen. Der Ball liegt jetzt bei Dortmunds Sportdirektor Ole Book. Er muss entscheiden, ob er für Trainer Kovacs‘ Wunsch nach Offensivpower noch einmal nachlegt.
- Dortmunds Angebot: 34 Millionen Euro
- Hohe Boni für Said El Mala
- FC Köln verlangt mindestens 50 Millionen Euro
- El Mala möchte in der Liga bleiben
- Jürgen Klopp erhöht seinen Marktwert
- Dortmunds Sportdirektor Ole Book muss entscheiden
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Spieler | Said El Mala |
| Alter | 19 Jahre |
| Dortmunds Angebot | 34 Millionen Euro plus Boni |
| Kölns Forderung | Mindestens 50 Millionen Euro |
| Interesse anderer Vereine | Brighton, Brentford |
| Bundestrainer | Jürgen Klopp |