Die Grafik auf meinem Bildschirm zeigt die Nordhorner Innenstadt aus der Vogelperspektive. Straßenzüge, Plätze, viel potenzieller Raum. Genau um diese Flächen dreht sich jetzt alles, denn die Kommunalwahl steht an. Die Diskussion, wie wir diesen Herzschlag unserer Stadt zukunftsfest machen, ist in vollem Gange.
Ein Punkt eint alle: Die Innenstadt muss lebendiger werden. «Es geht um mehr als nur Einkaufen,» sagt ein Lokalpolitiker mir gegenüber. «Sie soll ein Treffpunkt sein, ein Ort der Begegnung.» Konkret heißt das:
- Leerstände bekämpfen
- Gastronomie fördern
- Aufenthaltsqualität schaffen
- Live-Musik und Veranstaltungen organisieren
- Digitale Lösungen für Besucherinformationen einsetzen
- Bezahlbare Mieten gewährleisten
Ich erinnere mich an einen Samstagnachmittag am Marktplatz, als Live-Musik und Sitzgelegenheiten eine fast mediterrane Stimmung verbreiteten. So was muss Regel werden, nicht die Ausnahme. Die SPD betont die Stärkung des Einzelhandels, die CDU setzt auf digitale Lösungen für Besucherinformationen.
Doch Pläne sind das eine, die Umsetzung das andere. Die Grünen fordern konsequente Klimaanpassung mit mehr Grün und Schattenflächen. Die FDP pocht auf weniger Bürokratie für Gründer. Eine junge Ladenbesitzerin erzählte mir neulich beim Kaffee: «Wir brauchen Mut zum Experiment. Vielleicht Pop-up-Stores in leerstehenden Läden?» Diese Flexibilität fehlt oft. Die Wählergemeinschaften vor Ort drängen auf bezahlbare Mieten, um die Vielfalt zu erhalten.
| Partei | Fokus |
|---|---|
| SPD | Stärkung des Einzelhandels |
| CDU | Digitale Lösungen |
| Die Grünen | Klimaanpassung |
| FDP | Weniger Bürokratie |
| Ladenbesitzerin | Mut zum Experiment |
| Wählergemeinschaften | Bezahlbare Mieten |
Am Ende steht die Frage: Wollen wir einen rein funktionalen Einkaufsort oder einen lebendigen Stadtmittelpunkt? Die Wahlentscheidung gibt die Richtung vor. Meine Hoffnung ist eine Innenstadt, die Identität stiftet – nicht nur für uns sondern für kommende Generationen. Das ist die eigentliche Baustelle.