Gestern im Rhein-Energie-Stadion erstarrte alles für einen schrecklichen Moment. In der 38. Minute sprangen Soufiane El-Faouzi und Robin Gosens hoch, doch ihre Köpfe trafen mit brutaler Wucht aufeinander. Das Ergebnis waren zwei blutüberströmte Spieler, die das Feld verlassen mussten. Heute gab Schalke die ärztlichen Befunde bekannt.
Der junge Mittelfeldmotor El-Faouzi erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Stirnplatzwunde. Bei Gosens waren es zwei tiefe Platzwunden an der Stirn. Sie mussten mit mehreren Stichen versorgt werden. Die Kölner Mannschaftsärzte leisteten vor Ort sofort Hilfe. «Wir sind erleichtert, dass es beiden Spielern den Umständen entsprechend gut geht,» sagte ein Vereinssprecher. Die Entscheidung über ihre Rückkehr auf den Platz werde später getroffen. Von der Tribüne aus sah man die Sorge in den Gesichtern der Fans. Solche Bilder vergisst man nicht.
Für Schalke ist das ein schwerer Schlag. Gosens als erfahrene Führungskraft und El-Faouzi als frischer Antrieb sind für den Aufsteiger unersetzlich. Sie werden nun einige Zeit fehlen. Die Genesung steht an erster Stelle. In den kommenden Spielen muss das Team diese schmerzhafte Lücke schließen und zeigen, wie stark der Zusammenhalt wirklich ist. Der Fußball ist manchmal gnadenlos, aber er geht immer weiter.
- Erfahrungs- und Talentverlust
- Wichtige Rehabilitationszeit
- Notwendige Teamanpassungen
- Stärkung des Teamgeists
- Fokus auf kommende Spielstrategien
- Langfristige Auswirkungen auf die Saison
| Spieler | Befund | Verletzungsart |
|---|---|---|
| Soufiane El-Faouzi | Nasenbeinbruch | Stirnplatzwunde |
| Robin Gosens | Zwei tiefe Platzwunden | Stirnplatzwunden |