Elfmeterheld Maximilian Reule rannte seinen eigenen Mitspielern im kollektiven Jubelstaumel einfach davon. So feierte der SG Sonnenhof Großaspach den historischen Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde. Der Drittliga-Aufsteiger besiegte Zweitligist Arminia Bielefeld erst im Elfmeterschießen – ein erster großer Coup für den selbsternannten Dorfclub.
„Es hat Spaß gemacht, den Jungs auch mal davonzurennen“, schmunzelte Torhüter Reule, der zwei Bielefelder Schüsse parierte. Über 120 Minuten hatte die SG einen couragierten Kampf geliefert, obwohl die Kräfte am Ende schwanden. „Ich war so komplett am Ende, dass ich ein bisschen mit Übelkeit zu kämpfen hatte“, berichtete Tim Rossmann. Trainer Pascal Reinhardt wurde von den Emotionen übermannt: „Ich hatte Gänsehaut am Körper.“ Er hatte den Sieg sogar vorausgeahnt und am Morgen das Elfmeterschießen prophezeit.
Vom Spielfeldrand spürte man, wie dieser Sieg den gesamten Verein zusammenschweißt. Nach drei frühen Pokalaus in der Vereinsgeschichte schreibt man nun ein neues Kapitel. „Jetzt ist man hungrig auf mehr“, sagte Rossmann. Die Auslosung am 5. September wird mit Spannung erwartet. Dieser Abend in Aspach bleibt unvergessen – reine Pokalmagie von einem Team mit enormem Herzen.
- Maximilian Reule parierte zwei Schüsse
- SG Sonnenhof Großaspach siegte im Elfmeterschießen
- 120 Minuten couragierter Kampf
- Emotionale Reaktionen vom Trainer
- Neues Kapitel in der Vereinsgeschichte
- Hunger auf mehr nach dem Sieg
| Spieler | Rolle | Leistung |
|---|---|---|
| Maximilian Reule | Torhüter | Parierte zwei Schüsse |
| Tim Rossmann | Spieler | Kämpfte mit Übelkeit |
| Pascal Reinhardt | Trainer | Vorhergesagt den Sieg |