Markus Söders Rednerpult steht fast eine Stunde lang unter Strom. Seine Botschaft ist eine scharfe Kampfansage. „Die blaue Welle rollt, die rote Welle kommt“, sagt er auf dem CSU-Parteitag. Sein Hauptziel ist klar: die Politik des rot-grün-roten Berlins.
„Das meiste Geld geht nach Berlin“, stellt der Ministerpräsident fest. Für ihn ist das Geberland Bayern das Gegenteil von Stabilität. Kostenlose Kita, kostenloses Mittagessen – „das alles leistet sich Berlin per Geldzufluss aus Bayern“. Sein Lösungsvorschlag ist eine Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich. „Keine Kohle für Extremisten“, ruft Söder. Er sieht die Linke nicht als Salonpartei, sondern als radikale Kraft. Ihr Programm? „Bundeswehr soll raus aus Schulen, dafür mehr Ausländer rein, verfassungswidriges Wahlrecht für alle.“ Er fragt in die Halle: „Wo ist die Brandmauer nach links?“
Gleichzeitig positioniert er seine Partei als Bollwerk. Die Umfragen für die Bundesregierung seien auf keinem guten Level. Mit der bayerischen Regierung seien dagegen 62 Prozent zufrieden. Gegen die AfD gibt es eine klare Absage. „Die bayerische Festung wird gehalten“, verspricht er. Sein Rezept lautet ganz einfach: „Zusammenreißen, Arbeit machen, Erfolge haben.“
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- Bundespräsidentin
- Politische Zeiten
| Thema | Details |
|---|---|
| Politik | rot-grün-rot Berlin |
| Finanzausgleich | Extremismusklausel |
| Stimmung | 62 Prozent Zufriedenheit |
| Partei | CSU als Bollwerk |
| Applaus | Tosender Beifall |
| Persönliches | Ilse Aigner als Bundespräsidentin |
Am Ende schwenkt er elegant zum Persönlichen. Für Ilse Aigner als Bundespräsidentin wirbt er leidenschaftlich. „Das wäre eine tolle Sache.“ Der tosende Applaus zeigt, wie sehr er den Parteitag vereint hat. Söder bleibt der entschlossene Anker seiner Partei in unruhigen politischen Zeiten.