Man spürt die Anspannung hier in Wernigerode. Im Wahlkampf-Endspurt wirbt Markus Söder für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze. Die Botschaft ist klar: Wirtschaftskompetenz zählt. „Es ist einfach gut, einen zu haben, der davon eine Ahnung hat“, betont Söder vor Hunderten Zuhörern.
Schulze selbst, gelernter Wirtschaftsingenieur, sieht Bayern als Vorbild. „Ihr habt echt was geschafft. Das ist durch harte Arbeit passiert“, sagt er zu Söder. Doch die Realität vor Ort ist herausfordernd. Auf Fragen zur angeschlagenen Firma Bohai Trimet gibt es noch „keine finale Lösung“. Ein anderer Zuhörer beklagt die seit Jahrzehnten stockende A14-Nordverlängerung. „Das ist ein Trauerspiel“, räumt Schulze ein. Er stellt die Frage nach Handlungsfähigkeit: Ob politische Gegner überhaupt die richtigen Telefonnummern hätten, um Probleme anzupacken.
- Wirtschaftskompetenz zählt
- Ein Euro-Ausstieg wäre ein wirtschaftliches Schredder-Programm
- Die A14-Nordverlängerung ist seit Jahrzehnten stockend
- Bayern als Vorbild
- Hoffnung auf größere Rolle des Ostens in der Bundespolitik
- Politische Gegner und Handlungsfähigkeit
Gegen die AfD-Positionen setzt Söder auf Vernetzung. Am Ende steht die Hoffnung, dass der Osten in der Bundespolitik eine größere Rolle spielt. Doch zuerst muss hier im Harz die Arbeit überzeugen – eine Aufgabe, die nach dieser Veranstaltung nicht kleiner geworden ist.
| Thema | Details |
|---|---|
| Anspannung in Wernigerode | Wahlkampf-Endspurt mit Markus Söder |
| Wirtschaftskompetenz | Betonung durch Söder und Schulze |
| A14-Nordverlängerung | Problematik seit Jahrzehnten |
| Bayern als Vorbild | Schulze sieht Bayern als Beispiel |
| Vernetzung gegen AfD | Söders Strategie |
| Hoffnung auf politische Rolle des Ostens | Bedarf an Handlungsfähigkeit |