Ein schönes kleines Leben in Gefahr: Tierheim sammelt für Gwennys Atemtherapie
Im Stall hinter den warmen, beleuchteten Büros des Tierheims Düsseldorf hört man es an stillen Tagen deutlich: ein leises, pfeifendes Geräusch beim Ausatmen. Es kommt von Gwenny, einer der jüngsten und sicherlich auch zartesten Bewohnerinnen des Tierheims. Die kleine Shetlandpony-Stute mit dem weichen, hellbraunen Fell und den großen, dunklen Augen leidet an equinem Asthma. Diese chronische Atemwegserkrankung, vergleichbar mit menschlichem Asthma, macht ihr das Leben schwer. Zweimal am Tag muss sie mit einem speziellen Inhalationsgerät behandelt werden – eine Therapie, die ihr das Atmen erleichtert und ihren Zustand stabil hält. Doch nun steht diese lebenswichtige Routine auf der Kippe: Das wertvolle Gerät ist kaputtgegangen. Das Tierheim Düsseldorf hat deshalb einen Spendenaufruf gestartet, um die rund 1.000 Euro für ein neues Gerät zusammenzubekommen. Für Gwenny geht es dabei um nichts Geringeres als ihre Lebensqualität.
Die tägliche Prozedur: Wenn die Maschine summt, kann Gwenny durchatmen
«Es ist wirklich eine feine Sache, dieses Gerät», erklärt eine Tierpflegerin, während sie Gwennys Hals streichelt. «Man bringt es hier an den Stall, schaltet es ein, und es erzeugt einen feinen Medikamenten-Nebel. Gwenny muss dann einfach nur etwa zehn Minuten lang ihre Nüstern über die Maske halten und atmen. Sie ist dabei erstaunlich geduldig. Sie weiß instinktiv, dass ihr das gut tut.» Ohne diese zweimal tägliche Inhalation verschlechtert sich ihr Zustand. Die Atemwege verengen sich, die Lunge entzündet sich, und selbst leichte Bewegung kann für die kleine Stute zur Qual werden. Das alte Gerät hatte in den letzten Monaten bereits mit kleineren Defekten gekämpft, bis es jetzt komplett seinen Geist aufgab. Ein neues, zuverlässiges Modell ist nun unverzichtbar, «damit ihre Behandlung zuverlässig weitergehen kann», wie es im Spendenaufruf heißt. Für die Mitarbeiter ist es mehr als nur eine Maschine – es ist Gwennys persönliches Lebenserhaltungssystem.
Jeder Euro zählt: Ein Aufruf an die Düsseldorfer Solidarität
Der Tierschutzverein Düsseldorf, der hinter dem Tierheim steht, rechnet mit Kosten von etwa 1.000 Euro für ein neues, geeignetes Inhalationsgerät. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist das eine große Summe für eine Einrichtung, die täglich Dutzende Tiere versorgt, füttert und tierärztlich behandeln muss. Doch die Botschaft des Aufrufs ist klar und ermutigend: «Jeder Euro hilft – auch kleine Beträge bringen uns unserem Ziel näher und helfen dabei, Gwenny weiterhin die notwendige Behandlung zu ermöglichen.» Man setzt bewusst auf die vielen kleinen Spenden, die sich zu einer großen Hilfe summieren. Eine bewährte Methode in Düsseldorf, wo sich in der Vergangenheit schon oft eine starke Gemeinschaftsidentität im Tierschutz gezeigt hat. Spenden sind direkt über PayPal unter paypal.me/tierheimd möglich. Wer klassisch überweisen möchte, kann das auf das Spendenkonto des Tierschutzvereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf tun (IBAN DE92300501100019068758, BIC DUSSDEDDXXX). Wichtig ist, den Verwendungszweck «Gwenny» anzugeben, damit jeder Cent auch wirklich bei der kleinen Patientin ankommt.
Mehr als nur ein Pony: Gwennys Geschichte und die Aufgabe des Tierheims
Gwenny kam vor einiger Zeit ins Tierheim, ihre genaue Vorgeschichte ist wie bei vielen Tieren nicht lückenlos bekannt. Sicher ist, dass sie mit ihrer Erkrankung einen besonderen Pflegeaufwand benötigt, den das Tierheim-Team ohne zu zögern übernommen hat. Ihre Geschichte steht stellvertretend für die tägliche Arbeit der Einrichtung: Sie nehmen sich nicht nur der quicklebendigen, gesunden Tiere an, sondern geben auch den kranken, alten oder besonders pflegebedürftigen Wesen eine Chance auf ein würdiges Leben. Das ist kostspielig und ressourcenintensiv. Ein defektes medizinisches Gerät zeigt dabei besonders deutlich, wie zerbrechlich diese Fürsorge sein kann und wie sehr sie von der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger abhängt.
Ein Ausblick voller Hoffnung
Während Gwenny geduldig in ihrer Box steht und auf ihr Abendheu wartet, ist im Tierheim-Büro die Hoffnung groß. Man kennt die Großzügigkeit der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Der Aufruf für Gwenny ist nicht nur eine Bitte um finanzielle Hilfe, sondern auch eine Einladung, Teil einer Geschichte zu werden – der Geschichte eines kleinen Ponys, das trotz Handicaps ein schönes Leben führen darf. Wenn das neue Gerät seinen summenden Ton im Stall ertönen lässt, ist das mehr als nur Technik. Es ist das Geräusch von Gemeinschaft, Mitgefühl und der gemeinsamen Entscheidung, auch für die kleinsten und verletzlichsten Bewohner unserer Stadt da zu sein. Für Gwenny bedeutet jeder gespendete Euro tiefe, erleichterte Atemzüge und viele weitere sonnige Tage auf der Koppel.
- Gwenys Atemtherapie ist lebenswichtig
- Gerät muss ersetzt werden
- Spenden sind notwendig
- Jeder Euro zählt
- Tierschutzverein engagiert sich
- Gwenys Geschichte inspiriert Gemeinschaft
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Tier | Shetlandpony |
| Alter | Jung |
| Krankheit | Equines Asthma |
| Kosten für Therapie | 1.000 Euro |
| Behandlungshäufigkeit | 2x täglich |
| Spendenkonto | IBAN DE92300501100019068758 |