Vom Rasenrand aus betrachtet war diese Partie ein klares Lehrstück. Der TSV 1860 München dominierte die erste Halbzeit mit 73 Prozent Ballbesitz und lagen trotzdem 2:3 zurück. Drei Buchbacher Distanzschüsse stellten alle bisherigen Saisonerkenntnisse auf den Kopf. Es war ein Abend, der die Regionalliga Bayern in ihrer ganzen unberechenbaren Schönheit zeigte.
Nach der Pause saß man da und fragte sich, was man überhaupt noch verbessern sollte. Trainer Alper Kayabunar gab zu, stocksauer gewesen zu sein. Sein Plan war aufgegangen, das Ergebnis nicht. Die Luft im Grünwalder Stadion war dick von dieser Ungerechtigkeit. Die Antwort der Löwen kam charakterstark. Sie blieben ihrem Spiel treu. Der eingewechselte Arian Ortivero Calderon glich erst aus, ehe Lance Fiedler in der vierten Nachspielzeit den Siegtreffer markierte. Sein Distanzschuss ließ die Kurve explodieren.
Dieser Sieg ist mehr als nur drei Punkte. Er zeigt eine neue Reife bei den Löwen, die früher an solchen Abenden oft gescheitert wären. Sie ließen sich von unglaublichen Gegentoren nicht entmutigen. Das gibt Hoffnung für den harten Weg, der noch vor ihnen liegt. Die wahre Stärke einer Mannschaft zeigt sich nicht, wenn alles läuft, sondern wenn der Fußball seine ganz eigenen, verrückten Regeln schreibt. Die Löwen haben diese Lektion gelernt.
- 73 Prozent Ballbesitz
- Drei Buchbacher Distanzschüsse
- Arian Ortivero Calderon glich aus
- Lance Fiedler markierte den Siegtreffer
- Neue Reife bei den Löwen
- Harter Weg liegt vor ihnen
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Ballbesitz | 73% |
| Gegentore | 3 |
| Siegtreffer in Nachspielzeit | Ja |
| Trainer | Alper Kayabunar |
| Stadion | Grünwalder Stadion |
| Region | Regionalliga Bayern |