Aus dem LVM-Preußenstadion kommt schon jetzt eine spürbare Vorfreude. Heute Abend steigt hier das Pokal-Erstrunden-Duell zwischen dem SC Preußen Münster und dem Karlsruher SC. Für die Adler ist es nach drei Erstrunden-Aus in Folge die Chance auf ein längst überfälliges Pokalfeuerwerk. Die historische Bilanz spricht allerdings für die Badener: Von 14 Pflichtspielen gewann Münster nur eines.
Thomas Wörle bestreitet sein erstes Pokalspiel als Münster-Trainer. Ihm gegenüber steht mit Maximilian Senft ein KSC-Chefcoach, dessen vier Vorgänger alle ihre Pokalpremiere verloren. Auf dem Platz wird die Aufmerksamkeit auf Marvin Wanitzek liegen. Der Karlsruher Mittelfeldmotor war in der vergangenen Saison an vier von fünf Treffern gegen Münster beteiligt. Die Adlerträger setzen auf ihre Erfahrung: Joshua Mees könnte zum elften Mal in seiner Karriere gegen den KSC auflaufen – öfter gegen keinen anderen Verein.
Die aktuelle Form gibt beiden Teams Mut. Münster zeigte zuletzt eine solide Defensive, während der KSC eine beeindruckende Serie vorweisen kann. Die Badener treffen seit zwölf Pokalspielen in Folge. Aus der Tribüne spüre ich den Glauben an eine Überraschung. Die Fans wissen, dass Pokalfußball seine eigenen Gesetze hat.
Dieser Abend wird richtungsweisend sein. Für Münster geht es um den ersehnten Pokalerfolg und einen moralischen Schub für die Liga. Für Karlsruhe ist es der Auftakt, um an die starke Pokaltradition anzuknüpfen. Das Preußenstadion wird bereit sein, eine neue Seite in dieser alten Geschichte zu schreiben.
- Vorfreude im LVM-Preußenstadion
- Pokal-Erstrunden-Duell SC Preußen Münster vs. Karlsruher SC
- Adler nach drei Erstrunden-Aus motiviert
- Thomas Wörle als neuer Trainer in Münster
- Marvin Wanitzek als Schlüsselspieler des KSC
- Münsters Joshua Mees auf Rekordkurs
| Mannschaft | Erfolge | Pokalspiele in Folge |
|---|---|---|
| SC Preußen Münster | 1 Sieg | 3 Aus |
| Karlsruher SC | 4 Siege | 12 Tore in Folge |