Alexander Zverev hat gerade die US Open gewonnen. Er wird in wenigen Wochen die Nummer eins der Welt sein. Trotzdem sitzt er mit uns im Flieger nach Bologna. Für den Davis Cup. Dieses Engagement spricht Bände in einer oft von Einzelkämpfern geprägten Sportart.
„Dass Sascha trotz seiner kräftezehrenden Saison erneut für Deutschland antreten will, ist nicht selbstverständlich“, sagt Teamchef Michael Kohlmann. Man spürt den Respekt in seiner Stimme. Zverev könnte sein Traumjahr mit dem Titel krönen, auf den Deutschland seit 1993 wartet. An seiner Seite ist jetzt auch wieder Jan-Lennard Struff. Sein Finaleinzug in Brüssel war eine beeindruckende Ansage. Sein Comeback ins Team fühlt sich wie eine natürliche Ergänzung an.
Ich erinnere mich an frühere Davis-Cup-Abende, diese besondere Mischung aus Nervosität und Zusammenhalt. Es ist ein anderes Gefühl, wenn für die Flagge auf dem Trikot gespielt wird. Mit Krawietz und Pütz im Doppel haben wir eine echte Weltklasse-Position. Das Viertelfinale gegen Großbritannien wird der erste große Test. Dieser Kader hat das Zeug, die lange Wartezeit zu beenden. Die Mission in Bologna ist klar. Sie wollen nicht nur teilnehmen, sie wollen gewinnen.
- Zverevs Engagement für Deutschland
- Teamchef Michael Kohlmanns Respekt
- Jan-Lennard Struffs Comeback
- Davis-Cup-Abende und Teamgeist
- Weltklasse-Doppel mit Krawietz und Pütz
- Erstes großes Testspiel gegen Großbritannien
| Spieler | Leistung | Bemerkung |
|---|---|---|
| Alexander Zverev | Sieger US Open | Nummer eins der Welt bald |
| Jan-Lennard Struff | Finaleinzug in Brüssel | Wichtige Ergänzung im Team |
| Krawietz | Weltklasse-Doppel | Erwartungen hoch |
| Pütz | Weltklasse-Doppel | Erwartungen hoch |