Am Montagnachmittag gegen 14 Uhr entkam ein Kleinflugzeug bei Schönhagen im Landkreis Teltow-Fläming nur knapp einer Katastrophe. Der Motor der einmotorigen Maschine setzte in der Luft aus. Der erfahrene Pilot konnte das Flugzeug im Waldstück östlich des Flugplatzes Schönhagen notlanden. Zum Glück kamen weder der Pilot noch eine mögliche weitere Person an Bord zu Schaden.
Ihnen als Anwohner wird vermutlich der Rettungseinsatz aufgefallen sein, der sich daraufhin entfaltete. Die Alarmierung lief über die Leitstelle. Mehrere Löschzüge der Feuerwehren aus Schönhagen, Trebbin und Ludwigsfelde rückten an. Auch ein Rettungshubschrauber des Typs Christoph 31 wurde alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und überprüften das Flugzeug auf mögliche Gefahren wie auslaufenden Treibstoff. Letztlich blieb die Lage stabil und der Hubschrauber konnte wieder abdrehen.
- Bergung der Maschine
- Notlandung erfolgreich
- Rettungseinsatz alarmiert
- Spezialkräfte erforderlich
- Einsatzfahrzeuge vor Ort
- Ermittlungen gestartet
Die Bergung der Maschine gestaltete sich kompliziert. Das Flugzeug befand sich in unwegsamem Gelände zwischen Bäumen. Spezialkräfte mussten es zunächst freischneiden, bevor ein Kran es am frühen Dienstagmorgen bergen konnte. Die Straße im Wald wurde für den Schwerlastverkehr vorübergehend gesperrt.
Der Flugplatz Schönhagen ist ein bekannter Sportflugplatz im Süden Berlins. Solche Motorausfälle sind glücklicherweise selten, zeigen aber die Risiken der allgemeinen Luftfahrt. Die Landespolizei hat die Ermittlungen zum technischen Defekt aufgenommen.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Standort | Schönhagen im Landkreis Teltow-Fläming |
| Uhrzeit | 14 Uhr |
| Flugzeugtyp | Einfache einmotorige Maschine |
| Rettungskräfte | Feuerwehren und Rettungshubschrauber |
| Bergungsmethoden | Freischneiden und Kran |
| Ermittlungsbehörde | Landespolizei |