Gerade schaue ich auf meinen Bewohnerparkausweis und denke: Der kleine Aufkleber hat es in sich. Während andere Städte moderate Preise verlangen, sticht Waiblingen mit 120 Euro pro Jahr deutlich heraus. Stuttgart berechnet nur 50 Euro, Fellbach sogar nur 35 Euro. Das wirft Fragen auf.
„Die Gebühr orientiert sich am Verwaltungsaufwand und an den Kosten für die Kontrollen“, erklärt eine Sprecherin der Stadt Waiblingen auf Nachfrage. Es geht also nicht um reine Einnahmeerwägung. Eine Kollegin aus Fellbach ergänzt: „Unser Ziel war von Anfang an, den Parksuchverkehr zu reduzieren, nicht die Kasse zu füllen.“ In Waiblingen sind aktuell rund 4.800 dieser Ausweise aktiv. Persönlich finde ich die Diskrepanz dennoch beachtlich. Erinnert mich an die Diskussion um faire regionale Preise für Alltagsdienstleistungen.
Letztlich zeigt der Parkausweis, wie unterschiedlich Kommunen Prioritäten setzen. In Waiblingen bleibt der Preis vorerst stabil. Ob sich die Nachbarn langfristig dem Niveau annähern oder Waiblingen nachjustiert, wird die Entwicklung des Parkdrucks zeigen. Ein Stück Alltag, das viel über städtische Philosophie verrät.
- Moderate Preise in anderen Städten
- Wettbewerb zwischen Städten
- Verwaltungsaufwand
- Reduzierung des Parksuchverkehrs
- Aktive Ausweise in Waiblingen
- Städtische Philosophie
| Stadt | Jahresgebühr (€) |
|---|---|
| Waiblingen | 120 |
| Stuttgart | 50 |
| Fellbach | 35 |