Der VfB Stuttgart hat mit der Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic einen echten Jungstar für die Zukunft gesichert. Doch Trainer Sebastian Hoeneß blickt noch weiter: Er sieht den 21-jährigen Angreifer bereits auf dem Sprung in die deutsche Nationalmannschaft. Diese Einschätzung ist mehr als nur das übliche Trainerlob – sie unterstreicht die große Erwartung und das Vertrauen, das der Klub in seine teuerste Neuverpflichtung der jüngeren Vergangenheit setzt.
In einem Interview mit der Sport Bild machte Hoeneß deutlich, wie hoch er Pejcinovic einschätzt. «Ich traue Dzenan den Sprung in die Nationalmannschaft zu», sagte der Trainer. Die Begründung ist ebenso klar wie ambitioniert: «Wir haben als Klub eine solche Ablösesumme in die Hand genommen, weil wir alle eine große Fantasie haben, was seinen weiteren Weg angeht.» Mit 25 Millionen Euro ist Pejcinovic der zweitteuerste Zugang in der Vereinsgeschichte, nur übertroffen von der Verpflichtung von Deniz Undav im Sommer 2025. Diese Investition ist eine klare Aussage: Stuttgart setzt auf die Entwicklung eines Spielers, der das Zeug zum Nationalspieler haben soll.
Für die Stuttgarter Fußballgemeinschaft sind solche Worte natürlich Musik in den Ohren. Sie signalisieren, dass der Verein nicht nur kurzfristig erfolgreich sein will, sondern auch Talente formt, die das deutsche Fußballgesicht mitprägen können. Pejcinovic selbst hat mit seinen bisherigen Stationen im deutschen Fußball – angefangen bei den Jugendnationalmannschaften von der U15 bis zur U21 – bereits einen wichtigen Grundstein gelegt. In sieben Spielen für die U21-Auswahl gelangen ihm zwei Tore. Jetzt geht es darum, diesen Weg auf Vereinsebene beim VfB Stuttgart konsequent fortzusetzen und die Brücke zur A-Nationalmannschaft zu schlagen.
Was macht Pejcinovic für Hoeneß so besonders? Der Trainer nennt vor allem die Flexibilität und Vielseitigkeit seines neuen Angreifers. Er sei ein Spielertyp, der «Tore mit rechts, mit links und mit dem Kopf machen» könne. Als Mittelstürmer bringe er «viele Qualitäten mit», die der Mannschaft in der kommenden Saison sehr zugutekämen. Diese Beschreibung lässt darauf schließen, dass Pejcinovic nicht nur ein reiner Strafraumspieler ist, sondern sich auch in den Spielaufbau einbinden und aus verschiedenen Positionen heraus gefährlich werden kann. Genau solche Spieler sind in modernen Fußballsystemen gefragt.
Die Stuttgarter Fans können ihren neuen Hoffnungsträger möglicherweise schon am Freitag zum ersten Mal im Trikot des DFB-Pokalsiegers von 2025 sehen. Zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gastiert der VfB bei Hansa Rostock. Dies wäre der ideale Moment für Pejcinovic, einen ersten Eindruck zu hinterlassen und zu zeigen, dass das Vertrauen von Trainer und Verein gerechtfertigt ist.
Die Erwartungen an den jungen Stürmer sind hoch, nicht nur wegen der Transfersumme, sondern auch wegen der plötzlich entstandenen Lücke im Sturmzentrum. Nach dem überraschenden Wechsel von Nick Woltemade zu Newcastle United im Sommer 2025 musste der VfB reagieren. Pejcinovic soll nun zusammen mit Deniz Undav und Ermedin Demirovic die Offensive verstärken und für Tore sorgen.
- Talentierte Spielerentwicklung
- Hohe Ablösesumme
- Nationalmannschaftspotential
- Flexibilität und Vielseitigkeit
- Bereits Tore für U21 erzielt
- Vereinsstrategie auf zukünftigen Erfolg
Für die Stadt Stuttgart und ihre Fußballbegeisterten ist die Entwicklung eines eigenen Stars immer ein besonderes Ereignis. Es schafft Identifikation, schreibt die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins fort und befeuert die Fantasie der Anhänger. Wenn ein Trainer wie Sebastian Hoeneß dann auch noch das Nationalmannschaftspotential eines Spielers öffentlich benennt, wird klar: Hier geht es um mehr als nur um den nächsten Dreier in der Bundesliga. Es geht um die Perspektive, einen Weltklassespieler in den eigenen Reihen zu haben und zu formen.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Spielername | Dzenan Pejcinovic |
| Alter | 21 Jahre |
| Ablösesumme | 25 Millionen Euro |
| Position | Mittelstürmer |
| U21 Tore | 2 Tore in 7 Spielen |
| Kompetenz | Flexibilität und Vielseitigkeit |
Die kommende Saison wird zeigen, ob Dzenan Pejcinovic diesem großen Vertrauen gerecht werden kann. Sein Debüt in Stuttgart steht bevor, und mit jedem Spiel wird sich sein Werdegang weiter entscheiden. Die Türen zur Nationalmannschaft stehen für talentierte, junge Spieler offen – nun liegt es an Pejcinovic, mit Leistung auf dem Platz zu überzeugen und den von Hoeneß prophezeiten Sprung tatsächlich zu schaffen. Für den VfB Stuttgart wäre dies nicht nur eine sportliche Bestätigung, sondern auch ein weiterer Beleg für die Attraktivität und die zukunftsorientierte Ausrichtung des Clubs.