Gerade lese ich die aktuellen Meldungen zu Volkswagen und kann es kaum glauben. Diese Nachrichten treffen mich persönlich, denn mein erster eigener Wagen war ein gebrauchter Golf. Das Unternehmen galt immer als stabiler Gigant. Jetzt spricht VW-Chef Blume selbst von einer «mehr als kritischen» Lage. Das ist ein deutliches Warnsignal, das weit über die Autobranche hinaus hallt.
Die Zahlen sind ernüchternd. Die Rendite reicht laut Blume nicht für Zukunftsinvestitionen. «Trotz Einsparungen sind die Kosten weiterhin zu hoch», so der Konzernchef. In Wolfsburg und anderen Standorten macht sich pure Sorge breit. Bis zu 50.000 Arbeitsplätze sollen angeblich gefährdet sein. Ich erinnere mich an Gespräche mit einem Freund aus der Zuliefererbranche. Er berichtete schon vor Monaten von der angespannten Stimmung. Der Umbau zur E-Mobilität fordert seinen Tribut, gleichzeitig bricht das wichtige China-Geschäft ein.
Besonders schockiert hat mich eine aktuelle Statistik: In der gesamten deutschen Autoindustrie arbeiten so wenige Menschen wie seit 2005 nicht mehr. Ein massiver Strukturwandel ist in vollem Gange. Bei neun anstehenden Betriebsversammlungen wird der Vorstand den besorgten Mitarbeitern Rede und Antwort stehen müssen. Die Zukunft einer ganzen Schlüsselindustrie und der Menschen, die in ihr arbeiten, steht auf dem Spiel. Das geht uns alle an.
- Volkswagen steht vor kritischer Lage
- 50.000 Arbeitsplätze gefährdet
- Umbau zur E-Mobilität
- Rückgang im China-Geschäft
- Wenig Beschäftigte in der Industrie seit 2005
- Zukunft der Schlüsselindustrie ungewiss
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Kritische Lage | VW-Chef spricht von mehr als kritischer Situation |
| Arbeitsplätze | Bis zu 50.000 gefährdet |
| E-Mobilität | Umbau fordert Tribut |
| China-Geschäft | Wichtiger Markt bricht ein |
| Statistik | Wenig Beschäftigte seit 2005 |
| Versammlungen | Neun Betriebsversammlungen anstehend |