In der Nacht auf Sonntag, gegen 22 Uhr, ist am Tiergarten in Berlin ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Dieser Vorfall fand am Rande des Christopher Street Day (CSD) statt. Die Polizei hat einen mutmaßlichen Tatverdächtigen ausfindig gemacht. Sie sagt, dieser Mann sei aus dem islamistischen Milieu bekannt. Bisher gibt es noch keine Festnahme.
Die Berliner Feuerwehr berichtet von einer toten Person. Diese Person starb noch an der Unfallstelle. Darüber hinaus gibt es drei lebensgefährlich Verletzte und acht Schwerverletzte. Insgesamt sind sechzehn Personen verletzt worden.
Polizeisprecher Florian Nath sagt, Zeugen hätten von Stichverletzungen berichtet. Es sei Teil der Ermittlungen, ob es nach dem Zusammenstoß mit dem Auto eine zweite Tatphase gab. Dabei sollen Menschen mit Messern angegriffen worden sein. Alle Verletzten wurden so schnell wie möglich in Krankenhäuser gebracht.
Bei dem Tatfahrzeug handelt es sich um einen Pkw, der einem Mini-Van ähnelt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sie durchsuchte eine Wohnung in Schöneberg, fand dort aber niemanden vor. Es gibt mehrere Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet, darunter weitere Durchsuchungen.
Der Berliner CSD wurde nach dem Vorfall abgebrochen. Die Veranstalter und die Polizei riefen die Teilnehmer auf, die Gegend um den Tiergarten zu verlassen. Die Stimmung in der Stadt ist angespannt. Viele Menschen sind bestürzt über die Gewalt während einer Feier für Toleranz und Vielfalt.
- Ein toter Mensch
- Drei lebensgefährlich Verletzte
- Acht Schwerverletzte
- Sechzehn insgesamt Verletzte
- Verletzte schnell in Krankenhäuser gebracht
- Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Täter
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei sucht weiterhin nach dem mutmaßlichen Täter und prüft alle Hinweise. Sie bittet Zeugen, sich zu melden und alle Informationen weiterzugeben, die bei den Ermittlungen helfen könnten.
Dieser Vorfall wirft viele Fragen auf. Die Sicherheit bei großen Veranstaltungen wie dem CSD wird nun neu diskutiert. Die Berlinerinnen und Berliner trauern um das Opfer und hoffen auf die Genesung aller Verletzten. Die Stadt zeigt sich solidarisch mit der LGBTQ+ Community.